Daily Herald | Lake County: Nazi salute brings charges against man visiting court

A Berwyn man was arrested inside a Lake County courtroom Thursday after police said he made a Nazi salute in the direction of a defendant. Richard Mayers, 20, is charged with disorderly conduct and contempt of court for the incident in Circuit Judge Fred Foreman’s courtroom. It occurred during the arraignment of two men police say are skinhead Nazis charged with beating and robbing two women.
The hearing for one of the defendants, Patrick Langballe, 29, had just finished. Mayers, seated in the front row, raised his right arm, palm down, in Langballe’s direction. When Langballe did not react, police said, Mayers stood and said “Hey, Pat,” and offered the salute a second time.
Mayers was wearing a T-shirt bearing the words “Hitler’s World Tour” and an image of the Nazi dictator making the same salute.

derStandard.at: FPÖ knüpft Kontakt zu Ultranationalisten

Strache bestätigt Gespräche mit “Ataka” – Haider im rechten Spektrum Bulgariens populär
Die FPÖ hat “offiziell Kontakt” mit der ultranationalistischen Koalition “Ataka” (Attacke) in Bulgarien aufgenommen. Das bestätigte Parteichef Heinz-Christian Strache gegenüber der APA. “Ataka” war bei der Wahl in Bulgarien Ende Juni überraschend mit über acht Prozent ins Parlament eingezogen. “Wir haben einmal offiziell Kontakt mit dem Bündnis-Chef aufgenommen und der Partei zu ihrem Wahlerfolg gratuliert. Es wurden logistische und inhaltliche Gespräche geführt über mögliche Übereinstimmungen und in wie weit eine Kooperation möglich ist”, sagte Strache. Die Gespräche habe ein Osteuropa-Beauftragter geführt, den Strache namentlich nicht nennen wollte. Der FPÖ-Chef dementierte von bulgarischen Medien verbreitete Gerüchte, wonach es aus dem Westen auch finanzielle Unterstützung für verschiedene Bewegungen aus dem rechten Eck gegeben habe.

siehe auch: FPÖ knüpft Kontakt zu bulgarischen Ultranationalisten, FPÖ: Kontakt zu bulgarischen Ultranationalisten. Die FPÖ hat „offiziell Kontakt“ mit der ultranationalistischen Koalition „Ataka“ (Attacke) in Bulgarien aufgenommen. Das bestätigte Parteichef Heinz-Christian Strache gegenüber der APA

Kommentar zum 20.Juli | tagesschau.de: Heldengedenken? Heldengedenken!

Nach dem gescheiterten Attentat und Umsturz versuchten die Nazis, das Ausmaß herunterzuspielen: Nur “eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich verbrecherischer dummer Offiziere” sei beteiligt gewesen. In den Wochen und Monaten danach wurden jedoch hunderte Beteiligte und Widerständler verhaftet, verhört und hingerichtet. Unter ihnen war auch Joachim Sadrozinski. Sein Enkel Jörg Sadrozinski schreibt über den Großvater, den er nie kennen gelernt hat.

Weltwoche.ch: Heil in Moskau

Holocaust-Leugner Jürgen Graf ist der prominenteste Schweizer Justizflüchtling – nun hat ihn die Weltwoche in seinem Exil aufgetrieben. In Russland lebt er zufrieden verheiratet, unbehelligt von den Behörden und unbeirrt im Wahn, dass ihm die Geschichte Recht geben wird. (…) Denn Jürgen Graf will die Geschichte des Holocaust neu schreiben. Er sieht sich als Winkelried, der selbstlos eine Bresche in die Phalanx der etablierten Wissenschaftler schlägt, auf dass ihm das Fussvolk folgen möge. (…)
Holocaust-Revisionisten gibt es in vielen Schattierungen. Als Pionier gilt der französische Literaturprofessor Robert Faurisson, der schon in den 1970er Jahren die Existenz von Gaskammern bestritt. In den 1980er Jahren kam der bis dahin angesehene britische Historiker David Irving hinzu, der mit dem Versuch, Goebbels und Hitler zu rehabilitieren, nur seinen eigenen Ruf ruinierte. In den 1990er Jahren schlugen Leute wie der ehemalige RAF-Terrorist Horst Mahler eine Brücke zwischen den Revisionisten und rechtsextremen politischen Bewegungen. Grafs ehrgeiziges Ziel zu dieser Zeit: Er will das Flickwerk der rechtsalternativen Geschichtsschreibung aufarbeiten und zu einem Standardwerk zusammenfassen.

AzerTAj | STATE INFORMATION AGENCY OF AZERBAIJAN REPUBLIC

Russia strongly condemns last week’s meeting of Estonian SS veterans from Baltic republics, Finland, Sweden and Canada in Tartu, the Russian Foreign Ministry source told ITAR-TASS. Russia “has many times condemned such meetings, which periodically happen in Baltic republics,” he said. “The situation is even more intolerable as it occurs in a member country of the European Union that openly expresses its concern about the intensified neo-Nazi feelings and stands for punishing the use of Nazi symbols.”

WorldNetDaily: Ex-DOJ officials: Cover-up in D.C.

Claim FBI never seriously probed Tim McVeigh’s ties to paramilitary
Speaking on the condition that their names not be revealed, a group of former Department of Justice officials have told the McCurtain Daily Gazette that the FBI never seriously investigated Timothy McVeigh’s connections to a right-wing paramilitary training camp.
Neither, they say, were McVeigh’s ties to a notorious bank robbery gang operating in the Midwest investigated. Further, FBI agents interested in working the case were thwarted by Department of Justice attorneys and by other FBI officials.

siehe auch: Ex-Green Beret
involved in attack?
FBI report indicates he had
knowledge of key details

The Australian: ‘Racist’ professor cautioned, but launches new attack [July 21, 2005]

SYDNEY’S Macquarie University has warned a senior academic he faces disciplinary action if he continues making public statements that refugees have labelled racist and inflammatory.
But a defiant Andrew Fraser, associate professor in public law, launched a fresh attack on Africans in Australia, claiming they had low IQs and “significantly more testosterone”, making them a crime risk. The Australian reported yesterday that the university was investigating allegations Professor Fraser had ties with the neo-Nazi Patriotic Youth League. The PYL website records him as a member, and a spokesman said he acted as the group’s legal adviser.

ZDF.de – Denkfabrik Dresdner Schule

Kulturkampf von rechts außen
Rund um die NPD-Landtagsfraktion in Sachsen ist eine rechtsradikale Denkfabrik entstanden. Die so genannte Dresdner Schule soll die NPD auch für Intellektuelle attraktiv machen.
Peter Marx, der NPD-Bundeswahlkampfleiter und Fraktionsgeschäftsführer in Sachsen, versteht den Namen dieser Ideologieschmiede als Angriff auf die so genannte Frankfurter Schule, “die Denkschule der multikulturellen Extremisten”, wie er sich ausdrückt, beziehungsweise als Affront gegen die 1968er: “Dem wollen wir geistig etwas anderes entgegensetzen.”
Dieses “geistig Andere”, so Recherchen von Frontal21, ist aber rassistisch, antisemitisch und antidemokratisch. Trotzdem gelingt es der NPD, immer mehr Studenten in ihren rechtsradikalen “Thinktank” zu ziehen und sie zu beeinflussen. Die sprechen dann auf einmal von der “völkischen Gemeinschaft” und von Skinheads als “ganz normalen Jugendlichen, die sich für ihr Volk und ihre Nation” einsetzten.

siehe auch: Mauskript zur Sendung; Videobeitrag