NÖN: Nazi-Zeitung regt auf BRISANTER FUND / Auf R…

NÖN: Nazi-Zeitung regt auf
BRISANTER FUND / Auf Ruinen-Grundstück wurde Nazi-Blatt gefunden. Anrainer in Sorge. Grüne glauben nicht an Rechtsextremen-Versteck.

Die abgebrannte Ruine an der Kreuzung Stolpeckgasse/Hölzlgasse kommt nicht aus den Schlagzeilen. Jetzt wurde den Grünen ein Propaganda-Blatt des Dritten Reiches zugespielt. Anrainer hatten die angebrannte Zeitung auf dem verlassenen Grundstück entdeckt. Sie glauben an ein Neonazi-Versteck. Die Grünen wiederum rechnen eher mit einem Jugend-Streich. Wie die NÖN berichtete, wurde das verwaiste Gebäude in der Stolpeckgasse immer wieder von Unbekannten – vermutlich Jugendlichen – belagert. Mehrmals warfen sie Sperrmüll in den angrenzenden Kierlingbach. Zwei Mal wurde die ehemalige Zimmerei und das benachbarte Wohnhaus ein Raub der Flammen. Die Gendarmerie geht von Brandstiftung aus. Vor wenigen Tagen machten Anrainer (Name der Redaktion bekannt) eine brisante Entdeckung. Sie fanden auf dem Grundstück eine angebrannte Propaganda-Zeitung des Dritten Reiches. Ein Erscheinungsjahr ist nicht mehr zu erkennen. Auf Grund der Durchhalteparolen müsste das Blatt aber aus den letzten Kriegsjahren 1944 bis 1945 stammen. Die Anrainer befürchten, dass die Ruine ein Versteck von Neonazis sein könnte und spielten die verdächtige Zeitung den Grünen zu. Gemeinderätin Martina Enzmann – sie hat sich in den letzten Jahren ausführlich mit dem Thema Nationalsozialismus beschäftigt – glaubt nicht an die große Nazi-Verschwörung.

Cornell Daily Sun – NAACP Holds Meeting Political…

Cornell Daily Sun – NAACP Holds Meeting
Political columns yield Ho Plaza rally to ‘unite’ students

122 Rockefeller was packed to the brim with students and two faculty members who gathered for an emergency meeting of Cornell’s chapter of the NAACP at 5 p.m. yesterday. The meeting was held in response to two recent articles — one regarding an incident which occurred after last semester’s Ludacris concert appearing in the Cornell Review, and the other regarding affirmative action in the Cornell American. During the meeting, participants planned a rally to take place today at 11:30 on Ho Plaza in reaction to the recent publications. In addition, a petition was passed around requesting that both newspapers be denied funding from the Student Assembly Finance Commission.

Daily Times: OP-ED: Anti-Semitism on trial Ulti…

Daily Times: OP-ED: Anti-Semitism on trial

Ultimately, freedom to express one’s thoughts, however generously conceived in a democracy, must be balanced against other values, such as reputation, honour, privacy, dignity, and equality
When Brazil’s Supreme Court ruled in the case of Sigfried Ellwanger — an editor, author, and notorious Nazi sympathiser — it entered the perilous field where free speech and efforts to contain racism meet. For years, Ellwanger published anti-Semitic books, such as The Protocols of the Elders of Zion, as well as books of Holocaust denial, such as his own Jewish or German Holocaust: Behind the Lie of the Century. By a vote of eight to three, the Court upheld his conviction on charges of racism.
Of course, the enormity of the Holocaust ought to have eradicated anti-Semitism for all time. Shamefully, it did not. In many places, hatred of Jews thrives. Elsewhere — including Europe and the United States — anti-Semitism survives among a fringe of neo-Nazis and renegades like Ellwanger, but also, more widely, in milder forms of prejudice.”

Expatica: Al-Qaeda: a model for neo-Nazis? The …

Expatica: Al-Qaeda: a model for neo-Nazis?

The string of terror attacks around the world orchestrated by al-Qaeda has raised fears among German police that the nation’s neo-Nazi movement might trying to learn from the tactics used by Osama bin Laden’s network of loosely connected cells. Ernest Gill asks: are neo-Nazis adopting a new strategy of violence?
Osama bin Laden’s tactics could be a model of Germany’s radical right ‘For five years we have been running this snack bar and there’s never been any trouble,’ the 38-year-old Vietnamese immigrant says as she wraps a veal doner kebab in foil and hands it to a customer with what she hopes passes for a smile. ‘But I’m terrified now, after what happened to my husband the other evening.’ It was right here, at the Euro Imbiss snack bar at the corner of Rudower and Glienicker streets in Berlin, that her 40-year-old husband was attacked by neo-Nazi thugs.

sz-online: Unverfängliche Parolen Mit dem Nationa…

sz-online: Unverfängliche Parolen
Mit dem Nationalen Bündnis Dresden will in Sachsen erstmals ein rechtsextremistisches Sammelbecken ins Rathaus, der Verfassungsschutz befürchtet eine Signalwirkung

Dünne Faltblättchen in Himmelblau landen dieser Tage in Hunderten Dresdner Briefkästen. Auf der Titelseite locken Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt. Hinten werben sechs gestandene Mannsbilder für sich, zum Teil mit Schlips, aber alle mit patriotischen Absichten. So soll es jedenfalls der Leser glauben. „Wir stehen für Dresden“, lautet die Parole. „Freiheitlich – sozial – patriotisch“ sei ihr Denken. Das „Ende von Filz und Korruption“ fordern sie unter anderem, oder auch „Arbeitsplätze für Deutsche – Nein zur EU-Osterweiterung“, „Schluss mit dem Privatisierungswahn“, „Wiederaufbau der historischen Innenstadt“ und ein „Mahnmal für die Opfer des alliierten Bombenterrors“. Parolen für den Kommunalwahlkampf, bestens geeignet, um die Lufthoheit über den Dresdner Stammtischen zu erobern. Im kleiner Gedruckten formulieren die Herren etwas deutlicher: „Asylbetrüger und kriminelle Ausländer sind schnellstens auszuweisen“, heißt es da. Oder: „Die Zulassung ausländischer Imbisse, Blumen- und Gemüsemärkte muss auf den Prüfstand.“ Außerdem dürften „fremde Gotteshäuser und abstrakte Architektur“ das Bild der Kulturstadt „nicht … verschandeln“. Damit könnten durchaus die neue Synagoge oder Projekte des jüdischen Architekten Daniel Libeskind in Dresden gemeint sein, die den Herren offenbar ein Dorn im „volkstreuen“ Auge sind. Auf den ersten Blick sind die sechs solide wirkenden Herren vom Nationalen Bündnis Dresden (NBD) politisch gar nicht so leicht einzuordnen. Aber ihre politische Herkunft verrät: Hier will ein Sammelbecken ins Rathaus, das alle drei rechten Randparteien vertritt: NPD, Deutsche Volksunion (DVU) und die Republikaner (Rep). Die NPD spielt dabei möglicherweise die dominierende Rolle. Der sächsische Verfassungsschutz bezeichnet das Nationale Bündnis derzeit als „rechtsextremistisches, parteiübergreifendes Wahlbündnis“ und schreibt ihm bereits „überregionale Bedeutung“ zu.”

Rights group acted legally to acquire racist books…

Rights group acted legally to acquire racist books, official says – billingsgazette.com

Several accusations that the Montana Human Rights Network bought stolen books from a former member of the racist World Church of the Creator are unfounded, a law enforcement official said this week. And there’s a chance that the racist group has no legal claim to the books anyway because the Southern Poverty Law Center won $1 million of the group’s assets in a 1994 U.S. District Court judgment, said Heidi Beirich of the center. The books in question – some 4,100 white supremacist books worth $41,000 – were sold several months ago to the Montana Human Rights Network by a defector from the organization for $300. The defector – who was second in command of the Montana faction of The World Church of the Creator when he sold the books – left the group shortly after selling the stash.

Die Zeit 17 / 2004: Mit einer Nelke im Gewehr Vor…

Die Zeit 17 / 2004: Mit einer Nelke im Gewehr
Vor 30 Jahren stürzte die Armee in Portugal eine der ältesten Diktaturen des Westens. Es war der Auftakt zu einer neuen Ära, die ganz Europa die Freiheit brachte

Der Putsch wird zum Volksfest: Lissabon, 25. April 1974 Foto: Reuters/ullstein Das Signal zum Aufstand gibt ein leises Liebeslied. „Ich wollte wissen, wer ich bin, was ich hier tu, wer mich verlassen hat, wen ich vergessen habe“, singt Paulo de Carvalho am 24. April 1974 nachts um 22.50 Uhr in einem portugiesischen Rundfunksender, „du kamst in Blumen gekleidet, ich habe dich entblättert, du gabst dich der Liebe hin, ich gab dir nichts…“ Es ist das Zeichen für den Beginn der militärischen Operationen. Doch nicht Carvalhos Lied E depois do adeus (Nach dem Abschied) geht in die Annalen ein, sondern Grândola vila morena (Grândola, braune Stadt), der populäre Song von Zeca Afonso über das Landstädtchen hundert Kilometer südlich von Lissabon, wo die lehmigen Straßen so braun sind wie die sonnengegerbten Gesichter der Landarbeiter. Das Lied erklingt eine halbe Stunde nach Mitternacht, es ist eine verschlüsselte Botschaft: Der Aufstand hat begonnen. „In dir, oh Stadt, regiert das Volk“, heißt es in Afonsos Lied, dessen Melodie vom Geräusch im Gleichschritt marschierender Menschen untermalt wird, „Land der Brüderlichkeit, an jeder Ecke ein Freund…“ Zwei Jahre zuvor noch hat die gefürchtete Geheimpolizei die Schallplatte in allen Läden beschlagnahmen lassen. Zu deutlich tönt die politische Botschaft. Gleichheit und Brüderlichkeit sind auch einhundertfünfundachtzig Jahre nach der Französischen Revolution gefährliche Parolen in Portugal, der ältesten Diktatur Westeuropas.

Oberhessische Presse – Demonstration – Widerstand …

Oberhessische Presse – Demonstration – Widerstand gegen Rechtsextreme wächst

So wie bei ihrem ersten Erscheinen werden Rechtsradikale wieder eine Kundgebung in Gladenbach veranstalten. Archivfoto Gladenbach. Neonazis des „Aktionsbündnisses Mittelhessen“ meldeten für Samstag Kundgebungen in Marburg und Gladenbach an. von unseren Redakteuren In der Zeit zwischen 12 und 15 Uhr will das „Aktionsbündnis Mittelhessen“ laut Ordnungsamt am Samstag in Marburg demonstrieren. Unabhängig davon, ob diese Kundgebung dann auch stattfindet, planen der Deutsche Gewerkschaftsbund und die PDS in Marburg ab 14 Uhr eine so genannte antifaschistische Demonstration. Der Zug soll von der Stadthalle zum Marktplatz führen. Von 14 bis 16 Uhr will das „Aktionsbündnis“ in Gladenbach demonstrieren. Im Vorfeld der dritten Kundgebung bildete sich ein Bürgerbündnis, das in den vergangenen Wochen zahlreiche Aktionen organisierte. Erfolgreich verlief eine Unterschriftenaktion, die sich gegen den erneuten Aufmarsch der Neonazis richtet. 2.300 Bürger unterzeichneten den Aufruf. Der Aufforderung des Bündnisses, die Kernstadt am Samstag nicht den Rechtsextremisten zu überlassen, sind viele Hinterländer nachgekommen: Bis gestern wurden beim Gladenbacher Ordnungsamt sechs Aktionen angemeldet.

Blick Online: Adolf Hitler muss weg Stalin und Ho…

Blick Online: Adolf Hitler muss weg
Stalin und Honecker dürfen bleiben

In einem Museum am Checkpoint Charlie musste eine Hitlerstatue aus Wachs entfernt werden. Man befürchtete, der Ort könnte zu einer Pilgerstätte für Neo-Nazis werden. Die umstrittene Hitlerstatue ist eine von 70 Wachsfiguren, welche die Galerie Artel seit dem Januar zeigt. Darunter befinden sich weitere umstrittene Persönlichkeiten der Weltgeschichte wie Josef Stalin und Erich Honecker.

Polizei gab Gewalttätern keine Chance Barmbek: Gr…

Polizei gab Gewalttätern keine Chance
Barmbek: Großaufgebot verhinderte Eskalation zwischen rechten und linken Demonstranten.

Das Konzept der Polizei ist aufgegangen: Mehr als 4000 Beamte aus zwölf Bundesländern und vom Bundesgrenzschutz (BGS) haben am Sonnabend in Barmbek und Winterhude Ausschreitungen zwischen Neonazis und linken Gegendemonstranten verhindert. Es kam nicht zur Eskalation von Gewalt, als rund 400 Rechtsradikale gegen die Ausstellung ‘Vebrechen der Wehrmacht’ auf Kampnagel aufmarschierten und auf massiven Protest der Anwohner in der Jarrestadt stießen.