junge welt vom 03.11.2004 – Polizei sorgt sich um Neonazis

Dresdner Montagsdemonstration endet mit rechten Übergriffen
Schon seit Wochen versuchten das Ordnungsamt und die Polizei in Dresden, den Anmeldern der Montagsdemonstrationen die Auflage zu erteilen, Neonazis teilnehmen zu lassen. Nachdem sich die Anmelder weigerten, eskalierte die Situation auf den Montagsdemos immer wieder. Diesen Montag versuchten etwa 30 Nazis zum wiederholten Mal sich mit Transparenten in die Montagsdemo zu drängeln. Die etwa 50 Antifaschisten, die die Neonazis zu blockieren versuchten, wurden von der Polizei daran gehindert.
Nach der Demo kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Mindestens fünf Neonazis griffen Jugendliche an und schlugen auf sie ein. Einer der Antifaschisten wurde schwer verletzt am Kopf ins Krankenhaus gebracht. Einer der Beteiligten, Sven Hagendorf der Betreiber des Neonaziclubs auf der Weimarschen Str. 14, fiel schon häufiger durch besondere Brutalität auf. Er hatte bereits bei am 20.September einem Demonstranten mit einer Holzlatte ins Gesicht geschlagen und ihn dabei verletzt.

junge welt vom 03.11.2004 – Polizei sorgt sich um Neonazis

Dresdner Montagsdemonstration endet mit rechten Übergriffen
Schon seit Wochen versuchten das Ordnungsamt und die Polizei in Dresden, den Anmeldern der Montagsdemonstrationen die Auflage zu erteilen, Neonazis teilnehmen zu lassen. Nachdem sich die Anmelder weigerten, eskalierte die Situation auf den Montagsdemos immer wieder. Diesen Montag versuchten etwa 30 Nazis zum wiederholten Mal sich mit Transparenten in die Montagsdemo zu drängeln. Die etwa 50 Antifaschisten, die die Neonazis zu blockieren versuchten, wurden von der Polizei daran gehindert.
Nach der Demo kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Mindestens fünf Neonazis griffen Jugendliche an und schlugen auf sie ein. Einer der Antifaschisten wurde schwer verletzt am Kopf ins Krankenhaus gebracht. Einer der Beteiligten, Sven Hagendorf der Betreiber des Neonaziclubs auf der Weimarschen Str. 14, fiel schon häufiger durch besondere Brutalität auf. Er hatte bereits bei am 20.September einem Demonstranten mit einer Holzlatte ins Gesicht geschlagen und ihn dabei verletzt.

OSTSEE-ZEITUNG.DE – Breite Front gegen Rechtsextreme

Während sich die Neonazis in den ländlichen Gebieten ausbreiten, meiden die Radikalen aus Angst vor Protesten die Hansestadt.
Die Hansestadt Rostock bietet für Rechtsextremisten kaum fruchtbaren Boden. Zu dieser Einschätzung kommen verschiedene Initiativen und Experten der Rostocker Uni. (…) Zunehmend verlagern die Neonazis ihre Aktivitäten und drängen etwa mit Info-Tischen oder anderen Aktionen in kleinere Städte des Umlands. Erst kürzlich hätten sich die Radikalen auf Ständen in Bad Doberan und Güstrow präsentiert – Proteste dagegen habe es nicht gegeben. (…) „Der Rechtsextremismus in M-V wird zunehmend durch die neonazistische Kameradschaftsszene geprägt“, schreibt das Innenministerium in einer aktuellen „Lagedarstellung“ (www.mv-regierung.de). Von insgesamt neun „Kameradschaften“ wird eine für den Bereich Rostock genannt. Die NPD habe in der Hansestadt zwar einen Kreisverband, die Mitglieder seien aber nicht aktiv.

OSTSEE-ZEITUNG.DE – Breite Front gegen Rechtsextreme

Während sich die Neonazis in den ländlichen Gebieten ausbreiten, meiden die Radikalen aus Angst vor Protesten die Hansestadt.
Die Hansestadt Rostock bietet für Rechtsextremisten kaum fruchtbaren Boden. Zu dieser Einschätzung kommen verschiedene Initiativen und Experten der Rostocker Uni. (…) Zunehmend verlagern die Neonazis ihre Aktivitäten und drängen etwa mit Info-Tischen oder anderen Aktionen in kleinere Städte des Umlands. Erst kürzlich hätten sich die Radikalen auf Ständen in Bad Doberan und Güstrow präsentiert – Proteste dagegen habe es nicht gegeben. (…) „Der Rechtsextremismus in M-V wird zunehmend durch die neonazistische Kameradschaftsszene geprägt“, schreibt das Innenministerium in einer aktuellen „Lagedarstellung“ (www.mv-regierung.de). Von insgesamt neun „Kameradschaften“ wird eine für den Bereich Rostock genannt. Die NPD habe in der Hansestadt zwar einen Kreisverband, die Mitglieder seien aber nicht aktiv.

KSTA.DE – Polizei verbot den Aufmarsch der Neonazis

Die Polizei will den Fackelmarsch des Rechtsradikalen Axel Reitz nicht genehmigen.
Der für den Abend des 9. November geplante Neonazi-Aufmarsch in Opladen ist gestern von der Polizei verboten worden. Polizeidirektor Jürgen Schneider begründet das Verbot mit der symbolischen Nähe zur so genannten Reichskristallnacht einerseits und einem in der rechten Szene immer noch gegenwärtigen Datum andererseits: In der Nacht zum 9. November 1923 fand der – gescheiterte – Hitler-Putsch in Form des Marschs auf die Münchener Feldherrnhalle statt (…) Veranstalter des in Opladen geplanten „Fackelmarschs“ ist der bundesweit bekannte Neonazi Axel Reitz aus Bergheim, mit dem die Polizei am vergangenen Freitagnachmittag ein Gespräch im Präsidium geführt hat. Dabei habe Reitz von knapp 100 Teilnehmern geredet. Mehr als doppelt so viele Demonstranten erwartet Schneider zur gleichzeitig stattfindenden Gedenkveranstaltung, die alljährlich von der Kulturvereinigung Leverkusen organisiert wird, und für die gestern die Genehmigung erteilt worden ist.

siehe auch:

Neonazi-Aufmarsch in Opladen verboten

KSTA.DE – Polizei verbot den Aufmarsch der Neonazis

Die Polizei will den Fackelmarsch des Rechtsradikalen Axel Reitz nicht genehmigen.
Der für den Abend des 9. November geplante Neonazi-Aufmarsch in Opladen ist gestern von der Polizei verboten worden. Polizeidirektor Jürgen Schneider begründet das Verbot mit der symbolischen Nähe zur so genannten Reichskristallnacht einerseits und einem in der rechten Szene immer noch gegenwärtigen Datum andererseits: In der Nacht zum 9. November 1923 fand der – gescheiterte – Hitler-Putsch in Form des Marschs auf die Münchener Feldherrnhalle statt (…) Veranstalter des in Opladen geplanten „Fackelmarschs“ ist der bundesweit bekannte Neonazi Axel Reitz aus Bergheim, mit dem die Polizei am vergangenen Freitagnachmittag ein Gespräch im Präsidium geführt hat. Dabei habe Reitz von knapp 100 Teilnehmern geredet. Mehr als doppelt so viele Demonstranten erwartet Schneider zur gleichzeitig stattfindenden Gedenkveranstaltung, die alljährlich von der Kulturvereinigung Leverkusen organisiert wird, und für die gestern die Genehmigung erteilt worden ist.

siehe auch:

Neonazi-Aufmarsch in Opladen verboten

T-Online Nachrichten: Biedermänner und Neonazis im Gleichschritt

Die Szenerie hatte etwas Absurdes: Punkt 13 Uhr am Samstag führten zackige Ordner in weißen Hemden den Journalistentross in die Obereichsfeldhalle im thüringischen Leinefelde. Dort hatten sich rund 300 Mitglieder und Anhänger der rechtsextremen NPD zu ihrem Bundesparteitag versammelt – die meisten äußerlich Typ Biedermann, dazwischen kurz geschorene junge Männer in Tarnkluft und Bomberjacken. Parteichef Udo Voigt gab in seiner zweistündigen Rede die Marschrichtung für die Zukunft vor: Nach ihrem Einzug in den sächsischen Landtag will die NPD nun die rechte Szene um sich scharren, um 2006 eine “starke nationale Fraktion in den Reichstag” zu schicken. Dabei setzt die NPD nicht nur auf den neuen “Bündnispartner DVU”, sie buhlt nun auch um die Republikaner und vollzieht den Schulterschluss mit der Neonazi-Szene.

T-Online Nachrichten: Biedermänner und Neonazis im Gleichschritt

Die Szenerie hatte etwas Absurdes: Punkt 13 Uhr am Samstag führten zackige Ordner in weißen Hemden den Journalistentross in die Obereichsfeldhalle im thüringischen Leinefelde. Dort hatten sich rund 300 Mitglieder und Anhänger der rechtsextremen NPD zu ihrem Bundesparteitag versammelt – die meisten äußerlich Typ Biedermann, dazwischen kurz geschorene junge Männer in Tarnkluft und Bomberjacken. Parteichef Udo Voigt gab in seiner zweistündigen Rede die Marschrichtung für die Zukunft vor: Nach ihrem Einzug in den sächsischen Landtag will die NPD nun die rechte Szene um sich scharren, um 2006 eine “starke nationale Fraktion in den Reichstag” zu schicken. Dabei setzt die NPD nicht nur auf den neuen “Bündnispartner DVU”, sie buhlt nun auch um die Republikaner und vollzieht den Schulterschluss mit der Neonazi-Szene.

N24.de – Vorbestraft, Neonazi, NPD-Vorstand

NPD und DVU: Gemeinsame Liste zur Bundestagswahl
Mit der Wahl eines vorbestraften aktiven Neonazis in den Vorstand der NPD hat sich die rechtsextreme Partei auf ihrem Bundesparteitag in Thüringen weiter radikalisiert. Zudem bekräftigten NPD-Chef Udo Voigt und Gerhard Frey, Chef der rechtsextremen DVU, am Sonntag in Leinefelde ein Bündnis beider Parteien. Sie wollen bei der Bundestagswahl 2006 mit einer gemeinsamen Liste antreten. Zugleich boten sie auch den rechtsradikalen Republikanern eine Mitarbeit an. Der zweitägige Parteitag in Leinefelde war nur von wenigen Protesten begleitet. Grüne und PDS warnten davor, die rechtsextremen Parteien zu verharmlosen.
NPD-Chef Voigt wurde mit rund 87 Prozent wiedergewählt. Zum Vorstand gehört jetzt auch der aus Niedersachsen stammende Thorsten Heise. Er war früher Landeschef der inzwischen verbotenen “Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei” (FAP) und ist unter anderem wegen gefährlicher Köperverletzung und Nötigung vorbestraft.
Nicht angetreten sind Thomas Wulff, der seit Jahren aktiv im neonazistischen “Aktionsbündnis Norddeutschland” ist, und Ralph Tegethoff. Er ist ebenfalls ein Ex-FAP-Funktionär, kommt aus Nordrhein-Westfalen und gilt als führendes Mitglied der “Freien Kameradschaft Sturm Rhein-Sieg”. Sie sind seit kurzem NPD-Mitglieder. Mit der Einbindung der Neonazis will die NPD die so genannte “Volksfront von rechts” forcieren.
Durch die Wahl von Neonazis in den NPD-Vorstand werde der Schulterschluss mit Kameradschaften zementiert, erklärte Anna Spangenberg vom Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Thüringen.

siehe auch: NPD wählt vorbestraften Neonazi in die Parteispitze. Auf dem NPD-Bundesparteitag im thüringischen Leinefelde kam Thorsten Heise im ersten Wahldurchgang in den Bundesvorstand. Heise ist eine einflussreiche Führungsfigur in den sogenannten “Freien Kameradschaften”. Deren rund 3000 braune Aktivisten sollen näher an die NPD heranrücken; Vorbestrafter Neonazi in den NPD-Vorstand gewählt. Partei will mit DVU zu Bundestagswahlen 2006 antreten, Vorbestrafter Neonazi in NPD-Vorstand gewählt. Im neuen NPD-Bundesvorstand sitzt ein führender Rechtsextremist. Mit Thorsten Heise zieht ein Mann ins Führungsgremium ein, der sich vor allem um die Sammlung militanter Skinheads bemüht; Militanter Neonazi in NPD-Spitze gewählt. Thorsten Heise ist eine einflussreiche Führungsfigur «Freier Kameradschaften». Am Sonntag wurde er auf dem NPD-Bundesparteitag in die Parteispitze gewählt, Die NPD radikalisiert sich; Rechte streben 2006 vereint in den Bundestag

N24.de – Vorbestraft, Neonazi, NPD-Vorstand

NPD und DVU: Gemeinsame Liste zur Bundestagswahl
Mit der Wahl eines vorbestraften aktiven Neonazis in den Vorstand der NPD hat sich die rechtsextreme Partei auf ihrem Bundesparteitag in Thüringen weiter radikalisiert. Zudem bekräftigten NPD-Chef Udo Voigt und Gerhard Frey, Chef der rechtsextremen DVU, am Sonntag in Leinefelde ein Bündnis beider Parteien. Sie wollen bei der Bundestagswahl 2006 mit einer gemeinsamen Liste antreten. Zugleich boten sie auch den rechtsradikalen Republikanern eine Mitarbeit an. Der zweitägige Parteitag in Leinefelde war nur von wenigen Protesten begleitet. Grüne und PDS warnten davor, die rechtsextremen Parteien zu verharmlosen.
NPD-Chef Voigt wurde mit rund 87 Prozent wiedergewählt. Zum Vorstand gehört jetzt auch der aus Niedersachsen stammende Thorsten Heise. Er war früher Landeschef der inzwischen verbotenen “Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei” (FAP) und ist unter anderem wegen gefährlicher Köperverletzung und Nötigung vorbestraft.
Nicht angetreten sind Thomas Wulff, der seit Jahren aktiv im neonazistischen “Aktionsbündnis Norddeutschland” ist, und Ralph Tegethoff. Er ist ebenfalls ein Ex-FAP-Funktionär, kommt aus Nordrhein-Westfalen und gilt als führendes Mitglied der “Freien Kameradschaft Sturm Rhein-Sieg”. Sie sind seit kurzem NPD-Mitglieder. Mit der Einbindung der Neonazis will die NPD die so genannte “Volksfront von rechts” forcieren.
Durch die Wahl von Neonazis in den NPD-Vorstand werde der Schulterschluss mit Kameradschaften zementiert, erklärte Anna Spangenberg vom Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Thüringen.

siehe auch: NPD wählt vorbestraften Neonazi in die Parteispitze. Auf dem NPD-Bundesparteitag im thüringischen Leinefelde kam Thorsten Heise im ersten Wahldurchgang in den Bundesvorstand. Heise ist eine einflussreiche Führungsfigur in den sogenannten “Freien Kameradschaften”. Deren rund 3000 braune Aktivisten sollen näher an die NPD heranrücken; Vorbestrafter Neonazi in den NPD-Vorstand gewählt. Partei will mit DVU zu Bundestagswahlen 2006 antreten, Vorbestrafter Neonazi in NPD-Vorstand gewählt. Im neuen NPD-Bundesvorstand sitzt ein führender Rechtsextremist. Mit Thorsten Heise zieht ein Mann ins Führungsgremium ein, der sich vor allem um die Sammlung militanter Skinheads bemüht; Militanter Neonazi in NPD-Spitze gewählt. Thorsten Heise ist eine einflussreiche Führungsfigur «Freier Kameradschaften». Am Sonntag wurde er auf dem NPD-Bundesparteitag in die Parteispitze gewählt, Die NPD radikalisiert sich; Rechte streben 2006 vereint in den Bundestag