RHEINPFALZ.DE – Behrens räumt NPD bei NRW-Wahl keine Chance ein

Verfassungsschutz: Mehr rechtsextreme Delikte
Die rechtsextreme NPD wird nach Einschätzung von Nordrhein-Westfalens Innenminister Fritz Behrens (SPD) bei der Landtagswahl trotz ihrer Allianz mit DVU und Neonazis kaum mehr als ein Prozent der Stimmen erhalten. Bei der von den Rechtsextremisten propagierten “Volksfront von Rechts” handele es sich in NRW um einen “zahnlosen Tiger”, sagte Behrens bei der Vorstellung des Landes-Verfassungsschutzberichts 2004 in Düsseldorf. Laut NRW-Verfassungsschutz nahm allerdings die Zahl der rechtsextremen Straftaten um fast ein Viertel zu.

siehe dazu auch: NRW-Innenminister verharmlost Neonazis. Im Vorfeld der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen will Behrens keinen »NPD-Teufel an der Wand« sehen

RHEINPFALZ.DE – Behrens räumt NPD bei NRW-Wahl keine Chance ein

Verfassungsschutz: Mehr rechtsextreme Delikte
Die rechtsextreme NPD wird nach Einschätzung von Nordrhein-Westfalens Innenminister Fritz Behrens (SPD) bei der Landtagswahl trotz ihrer Allianz mit DVU und Neonazis kaum mehr als ein Prozent der Stimmen erhalten. Bei der von den Rechtsextremisten propagierten “Volksfront von Rechts” handele es sich in NRW um einen “zahnlosen Tiger”, sagte Behrens bei der Vorstellung des Landes-Verfassungsschutzberichts 2004 in Düsseldorf. Laut NRW-Verfassungsschutz nahm allerdings die Zahl der rechtsextremen Straftaten um fast ein Viertel zu.

siehe dazu auch: NRW-Innenminister verharmlost Neonazis. Im Vorfeld der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen will Behrens keinen »NPD-Teufel an der Wand« sehen

Deutschlandfunk – Interview – Gegen die Neue Rechte

Interview mit Wolfgang Gessenharter, Politikwissenschaftler an der Helmut-Schmidt-Universität
Der Hamburger Politikwissenschaftler Wolfgang Gessenharter hat dazu aufgerufen, die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus nicht auf den neonazistischen Rand zu beschränken. Neu-rechtes Gedankengut äußere sich heute vermehrt in intellektualisierter Form. Auch hier müsse man Farbe bekennen. Dass hingegen auch etablierte Politiker wie Egon Bahr neu-rechten Zeitschriften Interviews geben, sei ein “Mordsskandal”, so Gessenharter.

Deutschlandfunk – Interview – Gegen die Neue Rechte

Interview mit Wolfgang Gessenharter, Politikwissenschaftler an der Helmut-Schmidt-Universität
Der Hamburger Politikwissenschaftler Wolfgang Gessenharter hat dazu aufgerufen, die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus nicht auf den neonazistischen Rand zu beschränken. Neu-rechtes Gedankengut äußere sich heute vermehrt in intellektualisierter Form. Auch hier müsse man Farbe bekennen. Dass hingegen auch etablierte Politiker wie Egon Bahr neu-rechten Zeitschriften Interviews geben, sei ein “Mordsskandal”, so Gessenharter.

Neonazis und 2. Weltkrieg: Bomben über Bauhaus – SPIEGEL ONLINE

In Dessau gedenkt man dieser Tage des Bombenangriffs vom 7. März 1945 – die Stadt wurde fast völlig zerstört, mehr als 1100 Menschen starben. In der Stadt an der Mulde wurde das Auschwitz-Gift Zyklon B produziert und Kriegsflugzeuge hergestellt – Erinnerungskultur als Drahtseilakt.
Auf der Homepage einer örtlichen Antifa-Gruppe fliegen sie wieder, die Bomber über Dessau. Doch in der Animation ist ihre Fracht nicht tödlich, sie lassen Herzen auf die Bauhaus-Stadt regnen, keine Bomben. (…) Rechtsextremisten machen sich gerade in diesem Jahr das Gedenken an die Opfer der alliierten Luftangriffe auf deutsche Städte zu Nutze. 60 Jahre Magdeburg, 60 Jahre Dresden, heute kommt die rechte Opfermythoskarawane nun nach Dessau. Zu einem “Trauermarsch”, wie es im Demonstrationsaufruf heißt, angemeldet vom bekannten Hamburger Neonazi Christian Worch. Die Antifa will den “Nazi-Aufmarsch smashen”, was ihr einen Besuch der Polizei einbrachte. Die sah in den Plakaten einen Aufruf zur Gewalt.

Neonazis und 2. Weltkrieg: Bomben über Bauhaus – SPIEGEL ONLINE

In Dessau gedenkt man dieser Tage des Bombenangriffs vom 7. März 1945 – die Stadt wurde fast völlig zerstört, mehr als 1100 Menschen starben. In der Stadt an der Mulde wurde das Auschwitz-Gift Zyklon B produziert und Kriegsflugzeuge hergestellt – Erinnerungskultur als Drahtseilakt.
Auf der Homepage einer örtlichen Antifa-Gruppe fliegen sie wieder, die Bomber über Dessau. Doch in der Animation ist ihre Fracht nicht tödlich, sie lassen Herzen auf die Bauhaus-Stadt regnen, keine Bomben. (…) Rechtsextremisten machen sich gerade in diesem Jahr das Gedenken an die Opfer der alliierten Luftangriffe auf deutsche Städte zu Nutze. 60 Jahre Magdeburg, 60 Jahre Dresden, heute kommt die rechte Opfermythoskarawane nun nach Dessau. Zu einem “Trauermarsch”, wie es im Demonstrationsaufruf heißt, angemeldet vom bekannten Hamburger Neonazi Christian Worch. Die Antifa will den “Nazi-Aufmarsch smashen”, was ihr einen Besuch der Polizei einbrachte. Die sah in den Plakaten einen Aufruf zur Gewalt.

Swastikas ‘have to stop’

Vandals scrawled dozens of swastikas and racial slurs on the walls of a mosque and two schools in eastern France, police said on Friday. Early on Friday, police in the town of Soultz, located south of Strasbourg, discovered five swastikas and racial slurs written in black marker on the bulletin board of the local mosque.
Local Muslim leader Abdelhaq Nabaoui denounced the incident, saying: “These criminal schemes come on top of numerous acts in recent months that have directly targeted Alsacians who are practicing Muslims.”

siehe auch: Swastikas daubed on French mosque and schools

Swastikas ‘have to stop’

Vandals scrawled dozens of swastikas and racial slurs on the walls of a mosque and two schools in eastern France, police said on Friday. Early on Friday, police in the town of Soultz, located south of Strasbourg, discovered five swastikas and racial slurs written in black marker on the bulletin board of the local mosque.
Local Muslim leader Abdelhaq Nabaoui denounced the incident, saying: “These criminal schemes come on top of numerous acts in recent months that have directly targeted Alsacians who are practicing Muslims.”

siehe auch: Swastikas daubed on French mosque and schools

The Prague Post Online – Mein Kampf publisher cleared

Court criticizes ‘profit motive’ of issuing Hitler book
A publisher prosecuted for bringing out a Czech translation of Mein Kampf is celebrating his acquittal by the Supreme Court.
Michal Zitko says that Adolf Hitler’s 1925 autobiography and political diatribe should be read by anyone interested in history and politics. However, critics of the legal verdict say that by publishing the book Zitko risked igniting anti-Semitic hatred. Furthermore, they say, Zitko’s edition lacks commentary, something essential for such controversial polemics.
In an earlier hearing, the Prague City Court said that neo-Nazi groups inspired by Hitler’s book are active in this country and a judge gave Zitko a three-year suspended jail sentence. But the Supreme Court cleared Zitko March 10 of his conviction on the charge of supporting a movement that aims to suppress human rights.
“There was a lack of intent. It was not proven that he wanted to attract new members to the neo-Nazi movement,” said court chairman Eduard Teschler, speaking to the Czech News Agency.
However, Teschler criticized Zitko’s publication of Mein Kampf in 2000 as immoral, saying that it was motivated by profits.

The Prague Post Online – Mein Kampf publisher cleared

Court criticizes ‘profit motive’ of issuing Hitler book
A publisher prosecuted for bringing out a Czech translation of Mein Kampf is celebrating his acquittal by the Supreme Court.
Michal Zitko says that Adolf Hitler’s 1925 autobiography and political diatribe should be read by anyone interested in history and politics. However, critics of the legal verdict say that by publishing the book Zitko risked igniting anti-Semitic hatred. Furthermore, they say, Zitko’s edition lacks commentary, something essential for such controversial polemics.
In an earlier hearing, the Prague City Court said that neo-Nazi groups inspired by Hitler’s book are active in this country and a judge gave Zitko a three-year suspended jail sentence. But the Supreme Court cleared Zitko March 10 of his conviction on the charge of supporting a movement that aims to suppress human rights.
“There was a lack of intent. It was not proven that he wanted to attract new members to the neo-Nazi movement,” said court chairman Eduard Teschler, speaking to the Czech News Agency.
However, Teschler criticized Zitko’s publication of Mein Kampf in 2000 as immoral, saying that it was motivated by profits.