Reuters: Bewährungsstrafen im ersten Münchener Neonazi-Prozess

Im ersten Prozess um Anschlags-Pläne einer Neonazi-Gruppe auf das neue Münchener Jüdische Zentrum sind fünf Angeklagte am Dienstag zu Bewährungsstrafen verurteilt worden.
Das Bayerische Oberste Landesgericht befand vier der fünf Angeklagten der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung für schuldig. Die drei jungen Frauen und ein junger Mann wurden zu Jugendstrafen zwischen einem Jahr und vier Monaten und einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Einen 38-jährigen Mann verurteilte das Gericht wegen Beihilfe zum Erwerb und Besitz von Waffen zu einem Jahr und sechs Monaten Haft. Seine Strafe wurde ebenfalls zur Bewährung ausgesetzt.

siehe auch: Bewährungsstrafen für terroristische Vereinigung. Im ersten Münchner Prozess gegen Angehörige der “Kameradschaft Süd” um den Neonazi Martin Wiese wurden heute fünf Angeklagte zu Bewährungsstrafen zwischen 16 und 22 Monaten verurteilt. In dem Verfahren ging es um einen geplanten Bombenanschlag auf die Grundsteinlegung für das Jüdische Zentrum am 9. November 2003; Bewährungsstrafen für Münchner Neonazis, Urteil im Münchner Neonazi-Prozess. “Kameradschaft Süd” um Martin Wiese plante Anschlag auf das neue Jüdische Zentrum: Bewährungsstrafen verhängt, Mildes Urteil für frühere Neonazis. Ex-Mitglieder der Kameradschaft Süd erhielten Bewährungsstrafen

The Harvard Crimson Online :: Harvard Profs Sign Petition Against C-Span Telecast of Holocaust Denier

Almost 600 historians and academics—including 18 Harvard professors—have signed a petition protesting the public television station C-SPAN’s plan to broadcast a lecture by historian and accused Holocaust denier David Irving.
The controversy stemmed from C-SPAN’s initial decision to air Irving’s talk immediately after a lecture by Emory University Dorot Professor of Modern Jewish and Holocaust Studies Deborah E. Lipstadt.
She had also been scheduled to appear on the station’s “Book TV” program to discuss her forthcoming book, “History on Trial: My Day in Court With David Irving.” It recounts the libel lawsuit Irving filed against her in a British court for labeling him a Holocaust denier in her 1993 book, “Denying the Holocaust: The Growing Assault on Truth and Memory.” He lost the lawsuit in 2000.

The Harvard Crimson Online :: Harvard Profs Sign Petition Against C-Span Telecast of Holocaust Denier

Almost 600 historians and academics—including 18 Harvard professors—have signed a petition protesting the public television station C-SPAN’s plan to broadcast a lecture by historian and accused Holocaust denier David Irving.
The controversy stemmed from C-SPAN’s initial decision to air Irving’s talk immediately after a lecture by Emory University Dorot Professor of Modern Jewish and Holocaust Studies Deborah E. Lipstadt.
She had also been scheduled to appear on the station’s “Book TV” program to discuss her forthcoming book, “History on Trial: My Day in Court With David Irving.” It recounts the libel lawsuit Irving filed against her in a British court for labeling him a Holocaust denier in her 1993 book, “Denying the Holocaust: The Growing Assault on Truth and Memory.” He lost the lawsuit in 2000.

L.A. Daily News – Neo-Nazis recruit kids for rising harassment

Anti-Semitic incidents in California and the U.S. have reached their highest level in nine years, and experts blamed the rise on the spread of neo-Nazi propaganda, according to a report released Monday.
Fueled by a spike in reports of anti-Jewish harassment in schools, the number of incidents increased 17 percent nationwide and 30 percent in California, according to the Anti-Defamation League’s annual Audit of Anti-Semitic Incidents. Nationwide, the number of anti-Semitic incidents rose from 1,557 in 2003 to 1,821 in 2004. In California, the number jumped from 180 to 237.
“The kind of rhetoric you would normally reserve for extremists, neo-Nazis and hate groups is starting to become more commonplace on the playgrounds, in the classrooms, in the workplace and among neighbors,” said Amanda Susskind, the ADL’s director for the Pacific Southwest Region.

L.A. Daily News – Neo-Nazis recruit kids for rising harassment

Anti-Semitic incidents in California and the U.S. have reached their highest level in nine years, and experts blamed the rise on the spread of neo-Nazi propaganda, according to a report released Monday.
Fueled by a spike in reports of anti-Jewish harassment in schools, the number of incidents increased 17 percent nationwide and 30 percent in California, according to the Anti-Defamation League’s annual Audit of Anti-Semitic Incidents. Nationwide, the number of anti-Semitic incidents rose from 1,557 in 2003 to 1,821 in 2004. In California, the number jumped from 180 to 237.
“The kind of rhetoric you would normally reserve for extremists, neo-Nazis and hate groups is starting to become more commonplace on the playgrounds, in the classrooms, in the workplace and among neighbors,” said Amanda Susskind, the ADL’s director for the Pacific Southwest Region.

idgr: NPD kauft sich in Grafenwöhr ein

Die NPD hat in Grafenwöhr (Oberpfalz) eine Tennishalle erworben, die sie als Veranstaltungszentrum nutzen will. Anfang Juli will die Partei in dem von ihr als “National Befreite Zone Grafenwöhr” titulierten Ort ein antiamerikanisches “Kulturfest” unter dem Motto “USA-Auflösung jetzt” organisieren. Grafenwöhr ist einer der wichtigsten Standorte der US-Armee in Deutschland. Als Kaufangebot der NPD waren früher 500.000 Euro genannt worden.
Der NPD-Bezirksverband Unterfranken gab gestern bekannt, dass der Bezirksvorsitzende Uwe Meenen (auch Mitglied des bayerischen Landesvorstands) am Freitag, den 1. April, die ehemalige Tennishalle “mit notariellem Kaufvertrag” erworben habe. Die Halle stehe damit sowohl der Partei, aber auch “wohlwollenden Freien Kräften”, für Veranstaltungen zur Verfügung.
Zur Art der Veranstaltungen hieß es, Grafenwöhr werde damit zur “Stadt der Landesparteitage” – eine offensichtliche Anspielung auf die Stadt Nürnberg, die im Dritten Reich als “Stadt der Reichsparteitage” bezeichnet wurde. Den angesprochenen “Freien Kräften” stehe die Halle für “Konzerte und Feste” zur Verfügung. Offenbar sind mit den “Freien Kräften” die neonazistischen “Kameradschaften” gemeint, wie etwa die Münchner Neonazis um Norman Bordin oder wie die vom bayerischen Innenministerium verbotene “Fränkische Aktionsfront” (FAF). Angehörige solcher Gruppen haben sich mehrfach als Gewalttäter hervorgetan.
Innerhalb der eigenen Reihen sucht die NPD nun nach Arbeitswilligen für Renovierungs- und Umbauarbeiten an der Halle. Angekündigt hat der Bezirksverband schon eine erste Veranstaltung: am 2. Juli soll die “Befreite Zone” mit einem “großen antiamerikanischen Kulturfest” eingeweiht werden. Die unterfränkische NPD strebt dabei nichts weniger als die “Auflösung” der USA an.

siehe auch: Tennishalle in den Händen der NPD. Rechtspartei will sich in Grafenwöhr ansiedeln

idgr: NPD kauft sich in Grafenwöhr ein

Die NPD hat in Grafenwöhr (Oberpfalz) eine Tennishalle erworben, die sie als Veranstaltungszentrum nutzen will. Anfang Juli will die Partei in dem von ihr als “National Befreite Zone Grafenwöhr” titulierten Ort ein antiamerikanisches “Kulturfest” unter dem Motto “USA-Auflösung jetzt” organisieren. Grafenwöhr ist einer der wichtigsten Standorte der US-Armee in Deutschland. Als Kaufangebot der NPD waren früher 500.000 Euro genannt worden.
Der NPD-Bezirksverband Unterfranken gab gestern bekannt, dass der Bezirksvorsitzende Uwe Meenen (auch Mitglied des bayerischen Landesvorstands) am Freitag, den 1. April, die ehemalige Tennishalle “mit notariellem Kaufvertrag” erworben habe. Die Halle stehe damit sowohl der Partei, aber auch “wohlwollenden Freien Kräften”, für Veranstaltungen zur Verfügung.
Zur Art der Veranstaltungen hieß es, Grafenwöhr werde damit zur “Stadt der Landesparteitage” – eine offensichtliche Anspielung auf die Stadt Nürnberg, die im Dritten Reich als “Stadt der Reichsparteitage” bezeichnet wurde. Den angesprochenen “Freien Kräften” stehe die Halle für “Konzerte und Feste” zur Verfügung. Offenbar sind mit den “Freien Kräften” die neonazistischen “Kameradschaften” gemeint, wie etwa die Münchner Neonazis um Norman Bordin oder wie die vom bayerischen Innenministerium verbotene “Fränkische Aktionsfront” (FAF). Angehörige solcher Gruppen haben sich mehrfach als Gewalttäter hervorgetan.
Innerhalb der eigenen Reihen sucht die NPD nun nach Arbeitswilligen für Renovierungs- und Umbauarbeiten an der Halle. Angekündigt hat der Bezirksverband schon eine erste Veranstaltung: am 2. Juli soll die “Befreite Zone” mit einem “großen antiamerikanischen Kulturfest” eingeweiht werden. Die unterfränkische NPD strebt dabei nichts weniger als die “Auflösung” der USA an.

siehe auch: Tennishalle in den Händen der NPD. Rechtspartei will sich in Grafenwöhr ansiedeln

de.indymedia.org | Pirnaer Rundschau verteilt weiterhin NPD-Hetz

Pirnaer Rundschau verteilt weiterhin NPD-Hetzblatt “Sachsenstimme”
Bereits im September 2004 berichteten wir über die Schützenhilfe der “Pirnaer Rundschau” zum Landtagswahlkampf der NPD. Damals zeigte sich Geschäftsführer Peter Hatzirakleos der POINT Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH noch empört über unseren Bericht und forderte uns auf, diese Behauptungen unter Androhung einer Zivilklage zu unterlassen. Gestern und heute bekamen wieder alle Haushalte mit der “Pirnaer Rundschau” zusammen das NPD-Hetzblatt “Sachsenstimme” zugestellt.

de.indymedia.org | Pirnaer Rundschau verteilt weiterhin NPD-Hetz

Pirnaer Rundschau verteilt weiterhin NPD-Hetzblatt “Sachsenstimme”
Bereits im September 2004 berichteten wir über die Schützenhilfe der “Pirnaer Rundschau” zum Landtagswahlkampf der NPD. Damals zeigte sich Geschäftsführer Peter Hatzirakleos der POINT Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH noch empört über unseren Bericht und forderte uns auf, diese Behauptungen unter Androhung einer Zivilklage zu unterlassen. Gestern und heute bekamen wieder alle Haushalte mit der “Pirnaer Rundschau” zusammen das NPD-Hetzblatt “Sachsenstimme” zugestellt.

derStandard.at: Mehr Schmierereien aus Judenhass

2004 weniger Übergriffe, doch Fälle von “neuem Antisemitismus”
Im vergangenen Jänner ritzten Unbekannte auf die Eingangstür der Vereinigung Jüdischer Hochschüler in Wien einen Sharon feindlichen Slogan – und scherten in ihrer Ablehnung den israelischen Ministerpräsidenten und die jüdische Studentenvereinigung damit über einen Kamm. Im September 2004 wurde die Theodor-Herzl-Gedenktafel in Wien zertrümmert, daneben ein antizionistischer Spruch hingesprüht.