Guardian Unlimited | Special reports | Nazi war criminal escapes Costa Brava police search

Concentration camp doctor flees investigators – Authorities tipped off by Israeli tourists
One of the most wanted Nazi war criminals may have fled the Costa Brava for another area of Spain or Denmark to escape an intense search by Spanish police. Investigators believe that Aribert Heim, a concentration camp doctor, now 91, who injected hundreds of prisoners with lethal cocktails at Mauthausen in Austria, may have already fled to the Costa del Sol, in southern Spain, or Denmark, according to local press reports.
Spain’s organised crime and fugitive units have conducted “dozens” of searches in the Costa Brava after receiving a tip from German police, the newspaper El Mundo reported. He is thought to have lived in the resort town of Roses for years. In June, police hoped he would surface to celebrate his 91st birthday.
Investigators tracking Dr Heim have had leads in various parts of Spain. Recently, police have focused their investigations on two artists living in Palafrugell, a town in Girona. The artists, a couple originally from France and Italy, allegedly received German bank transfers of €300,000 (£205,000) from one of Dr Heim’s sons, El Mundo said. Police are trying to determine whether they helped hide Dr Heim and acted as a front to sustain him economically – or simply sold their works of art.

siehe auch: Heisse Spur zu «Doktor Tod». Seit über 40 Jahren jagen Polizei und Privatdetektive den berüchtigten Nazi-KZ-Arzt Aribert Heim. Nun haben die Ermittler eine Spur nach Spanien gefunden, Die Zielfahnder des BKA blieben aus. KZ-Arzt Heim soll in Spanien gewohnt haben – keine Neuigkeit, nur mal wieder eine Schlagzeile. Der ehemalige KZ-»Arzt« Aribert Heim ist angeblich in Spanien aufgespürt worden. Wie die israelische Zeitung »Haaretz« unter Berufung auf die spanische Polizei berichtete, hatte ein Antrag auf Steuerermäßigung von Heims Anwälten auf die Spur des 91-jährigen Österreichers geführt, Heiße Spur zu steirischem KZ-Arzt. Aufgespürt. Aribert Heim, der für seine grausamen Experimente in Mauthausen berüchtigt war, soll sich an der spanischen Mittelmeerküste verstecken. Die Polizei dementiert dies, Spur des KZ-Arztes
führt nach Spanien
. Steht Verhaftung Heims unmittelbar bevor?
Bei der Suche nach dem als “Doktor Tod” bezeichneten ehemaligen KZ-Arzt Aribert Heim gibt es offenbar eine heiße Spur nach Spanien. Die spanische Polizei habe Hinweise, dass sich der wegen seiner grausamen Menschenversuche berüchtigte Heim im Land aufhalte, wird gemeldet

The Seattle Times: Neighbors say neo-Nazis had no right to march in neighborhood

In the days leading up to a white supremacist march, ministers pleaded with residents to stay calm and community leaders organized peace rallies. Authorities even delayed releasing the route so protesters wouldn’t know where the group planned to march. (…) Much of the anger boiled over because people were upset that city leaders were willing to allow the supremacists to walk through the neighborhood and shout insults, residents and authorities said. (…) The neo-Nazi group, known as “America’s Nazi Party,” said they came to the city because of a dispute between neighbors, one white and the other black.

siehe auch: Big anti-Nazi turnout stunned Toledo cops, Toledo leaders tried to prevent violence before Nazi march. While event was called off, many residents are angry city would allow it in the first place, Race riot breaks out over US ‘Nazi’ march, Nazi march canceled after protesters riot, Neo-Nazi riot, Visiting Nazis cloaked in secrecy. Critic contends such groups exaggerate size, importance. They’re used to the death threats. They’re unwavering in their beliefs, and they’re emboldened by challenges to their rights to assemble and speak freely. But ask leaders of the National Socialist Movement – who call themselves “America’s Nazi Party” – for details about their organization and its membership, and you’ll get nothing, Krawalle nach Nazi-Marsch. Eine geplante Demo gegen „schwarze Kriminalität“ hat in Toledo im US-Bundesstaat Ohio für Unruhe gesorgt. Rund 600 schwarze Gegendemonstranten stellten sich einem Marsch von etwa 25 Mitgliedern der Nazipartei (America´s Nazi Party) entgegen, die sich unter Polizeischutz in einem Park der Stadt versammelt hatten. Wie der Polizeichef Mike Navarre mitteilte, wurden mehrere Dutzend Personen festgenommen. Polizisten und Feuerwehrmänner erlitten leichtere Verletzungen, Ausnahmezustand nach Anti-Nazi-Krawallen, Krawalle bei Anti-Nazi-Demonstration. In Toledo im Bundesstaat Ohio löste eine Kundgebung von Neonazis Unruhen aus. Teile der überwiegend schwarzen Gegendemonstranten randalierten, nachdem die Polizei Tränengas eingesetzt hatte. Der Bürgermeister rief den Notstand aus und verhängte ein Ausgehverbot

Jungle World – 41/2005: Revanche ist süß

Die Preußische Treuhand verlangt von Polen Entschädigungszahlungen für die deutschen »Vertriebenen«. Ihr Leiter Pawelka ist Mitglied der CDU und Ratsherr in Leverkusen
Es hätte der Tag werden sollen, den Rudi Pawelka so lange herbeigesehnt hat. Am Donnerstag dieser Woche wollte der Mann aus Leverkusen im Haus der Bundespressekonferenz seinen großen Auftritt vor den Journalisten haben. Er ist besessen davon, ihnen und der Welt seine Mission mitzuteilen: Polen müsse die so genannten Vertriebenen »entschädigen« oder ihnen ihr früheres Eigentum zurückgeben.
»Wir haben die Bundestagswahl abgewartet, weil wir vorher untergegangen wären«, begründet Pawelka den für die Pressekonferenz ausgewählten Zeitpunkt. Dieser hänge nicht mit den polnischen Wahlen zusammen, deren Termine er ohnehin nicht kenne, erläutert er der Jungle World. Am Montag aber sagte die Preußische Treuhand den Termin ohne Angabe von Gründen ab.
Die Pressekonferenz wäre eine »Steilvorlage für Lech Kaczynski« gewesen, meint Dieter Bingen, der Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt. Der Rechtspopulist Kaczynski, derzeit Oberbürgermeister von Warschau und Präsidentschaftskandidat, stilisiert sich gerne zum Verteidiger der nationalen Interessen Polens. Im vorigen Jahr präsentierte er als Antwort auf die von Pawelka angekündigten Schadenersatzklagen eine Gegenrechnung: Er forderte von der Bundesregierung Reparationen in Höhe von 40 Milliarden Dollar für das im Zweiten Weltkrieg von Deutschen völlig zerstörte Warschau. Was Pawelka treibe, bezeichnet Bingen als »Unverschämtheit und Dummheit«.
Fast ein Jahr war es sehr still um die Preußische Treuhand, mit der Pawelka Häuser, Grundstücke oder Geld von Polen eintreiben will. Die ersten Klagen hatte er bereits für den Herbst 2004 angekündigt. Doch die Zeit verstrich. Ende vergangenen Jahres verhandelte die Treuhand dann mit dem Anwalt Michael Witti, der einst erfolgreich die NS-Zwangsarbeiter vertrat. »Wir waren schon fertig«, erzählt Pawelka. Witti habe bereits einen Termin für die Bundespressekonferenz im Januar 2005 angefragt gehabt. Doch dann sprang der Berliner Anwalt ab.

< sz-online | sachsen im netz > Rechtsextreme störten Theatervorstellung

Rund 20 Rechtsextreme haben am Mittwoch eine Theatervorstellung des türkischstämmigen Schauspielers Sedar Somuncu in Dippoldiswalde gestört.
Sie betraten die Bühne und enthüllten dort ein Transparent mit der Aufschrift „Schluss mit lustig. Gegen Zivilblamage“, teilte die Polizeidirektion Oberes Elbtal/Osterzgebirge am Mittwoch mit. Der Spruch war auf den Veranstalter gemünzt. Die Initiative „Zivilcourage“ koordiniert Aktionen gegen Rechts vor allem in der Sächsischen Schweiz, einer Hochburg der rechtsextremen NPD.

[inforiot] Neonazi-Kultstätte, wider Willen

Rechtsextremisten mögen strikte Regeln: Wer zum „Heldengedenken“ am 12. November in Halbe zum dortigen Waldfriedhof mit marschieren will, muss viele Auflagen beachten. Sie stehen auf der für den Marsch in Halbe eingerichteten Internetseite des „Freundeskreis Halbe“. Danach ist Alkohol verboten. Mobiltelefone müssen ausgeschaltet sein. Vertretern der „Systemmedien“ dürfen keine Interviews gegeben werden. Die Teilnehmer sollen möglichst neutrale Kleidung tragen, Springerstiefel gleich zu Hause lassen. „Wir wollen nicht, dass zu einem Heldengedenken unsere Kameraden aussehen wie die Leute von der Müllabfuhr!“, heißt es. Dazu sollen die Teilnehmer das Deutschland-Lied von Heinrich Hoffmann von Fallersleben in allen drei Strophen beherrschen – samt den Zeilen „Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt…“
Rund einen Monat vor dem 12. November bereitet sich die Neonazi-Szene auf Halbe vor. Anmelder für den Marsch ist der Hamburger Lars Jacob. Er gilt als rechte Hand des bundesweit bekannten Neonazis Christian Worch. „Seit 2000 bemüht sich Worch verstärkt, symbolträchtige Orte und Gedenktage für die neonazistische Szene zurückzuerobern“, sagt Wolfgang Brandt, Sprecher des brandenburgischen Innenministeriums. Auch in diesem Jahr dürfte der Marsch im Vorfeld kaum zu verhindern sein: Laut der Polizei in Frankfurt/Oder ist „nicht beabsichtigt“, die Versammlung zu verbieten. Jacob hat das „Gedenken“ für 500 bis 1000 Teilnehmer angemeldet. Damit gehört die Demonstration am Vortag des Volkstrauertages laut dem Brandenburger Verfassungsschutzbericht 2004 zu den bundesweit „vier wichtigsten Terminen im Demonstrationskalender der Neonazis“.

Antifaschistisches Infoblatt – Dirty Dancing

Der Heimatbund Pommern
Adrette junge Männer in weißen Hemden und schwarzen Hosen, die Frauen mit strenggebundenen Frisuren und langen Kleidern in den pommerschen Farben blau-weiss – der Anblick der Tanzformation erfreut besonders das ältere Publikum. Beim Erntedankfest, dem Dorfjubiläum, einer Weihnachtsfeier, einer Goldenen Hochzeit und anderen Gelegenheiten erntet die Truppe Beifall für Plätscherpolka und Singspiele. Auf große Politik verzichtet der Kulturkreis Pommern bei diesen Auftritten. Selbst der Namenszusatz Hans Mallon, in Erinnerung an ein Hitlerjugend-Mitglied, wurde gestrichen. Unpolitisch sind die Tänzer und Tänzerinnen aber mitnichten. Dabei ist die Pflege einer »deutschen Kultur« nur ein Teil ihres Engagements.
Der Kulturkreis ist eine Untergliederung des Heimatbund Pommern (HbP), einer der regesten Neonazi-Gruppierungen in Mecklenburg/Vorpommern. In den letzten Jahren organisierten oder beteiligten sich der Bundesleiter Ricardo Kaster und die etwa drei Dutzend Mitglieder und SympathisantInnen an mehr als sechzig Veranstaltungen der rechten Szenen. Seit seiner Gründung im August 2002 widmet sich der Heimatbund dabei insbesondere der rechten Jugendarbeit in den Landkreisen Uecker-Randow und Ostvorpommern

mzbern.ch: Probelokal entpuppt sich als Neonazi-Treffpunkt

Die Rechtsextremen haben in Roggwil einen neuen Treffpunkt gefunden. Eine alte Fabrikhalle an der Gemeindegrenze zu Langenthal dient der Nazi-Rockband «Indiziert» als Probelokal. Im selben Gebäude ist auch ein türkisches Kulturlokal untergebracht – eine explosive Mischung.
In Hindelbank waren sie unerwünscht, und auch in Burgdorf wurden sie durch die Vermieter auf die Strasse gestellt. Nun haben die Rechtsextremen aus den Kantonen Bern, Aargau, Luzern und Solothurn in Roggwil einen neuen Treffpunkt gefunden. Unter dem Vorwand, auf der Suche nach einem Probelokal für eine Rockband zu sein, erhielten sie vom 83-jährigen Liegenschaftsbesitzer H.G. einen Mietvertrag. Wer hinter der Band «Indiziert» steckt, wusste der Hausbesitzer nicht. (…) Die Lieder, die «Indiziert» in Roggwil einstudiert und probt, trägt die Band vor grossem Publikum in der Schweiz und in Deutschland vor. So zum Beispiel an einer NPD-Wahlveranstaltung vor 200 Personen in Bayern oder am «Fest der Völker» vor 1000 Personen in Jena.
Nachdem die Gemeinde Wind vom neuen Neonazi-Treffpunkt bekommen hat, liess sie die Situation unverzüglich abklären. Der Gemeinderat, das Regierungsstatthalteramt Aarwangen und die Kantonspolizei Bern wurden aktiv. Sie klären ab, wofür die Fabrikhalle genutzt wird, ob dabei die Vorschriften der Bau- oder Gastwirtschaftsgesetzgebung eingehalten werden. Regierungsstatthalter Martin Lerch bestätigt auf Anfrage, dass der Betrieb unter die Lupe genommen wird, darf aber wegen des laufenden Verfahrens keine weiteren Angaben machen.

Guilty Of Race Crimes (from Staines Guardian)

An Egham man spread racist views across the Internet as part of a neo-Nazi ring, the Old Bailey heard last week. Ringleader Mark Atkinson, 38, of The Roundway, changed his plea before a judge on Tuesday October 4 and admitted conspiracy to incite racial hatred.
The offence was committed through Stormer magazine, which is published by Racial Volunteer Force (RVF), an offshoot of the neo-Nazi organisation Combat 18. Atkinson was part of a six-man gang who pleaded guilty to the race hate charges relating to Racial Volunteer Force magazine, Stormer, a music DVD, racist material and a Nazi booklet. He admitted operating the RVF’s website and stirring up race hate messages.

Kleine Zeitung Online – Franco-Anhänger im Vorstand des FC Barcelona?

Vereinsinterne Opposition forderte nach Presseberichten Rücktritt von Klubpräsident Laporta.
Berichte um angebliche rechtsradikale Neigungen eines Vorstandsmitglieds haben den spanischen Fußballmeister FC Barcelona in eine Krise gestürzt. Die vereinsinterne Opposition forderte nach Presseberichten vom Mittwoch den Rücktritt von “Barca”-Präsident Joan Laporta und drohte mit einem Misstrauensvotum. In der Affäre geht es darum, ob das Vorstandsmitglied Alejandro Echevarria der rechtsgerichteten “Stiftung Francisco Franco” angehört, die das Erbe des spanischen Ex-Diktators pflegt.

siehe dazu auch: Riesen Wirbel um Barca-Vorstand. Berichte um angebliche rechtsradikale Neigungen eines Vorstandsmitglieds haben den spanischen Fußballmeister FC Barcelona in eine Krise gestürzt

Russland-Aktuell.RU – Mordserie an ausländischen Studenten geht weiter

In Russland ist wieder ein ausländischer Student ermordet worden. Der 18 Jahre alte Peruaner starb, als in der Stadt Woronesch 15 bis 20 Jugendliche mit Messern und Metallstangen über ihn herfielen.
Ein zweiter Peruaner und ein Spanier mussten mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden, berichtete die „Moscow Times“ am Dienstag. Ein russischer Freund der drei Ausländer wurde leicht verletzt.
Botschaft warnt vor Studium in Woronesch
Die Behörden erklärten nach der Tat, es gebe noch keine Beweise für einen fremdenfeindlichen Hintergrund des Überfalls. Allerdings dauert in Russland schon mehrere Jahre lang eine regelrechte Mordserie an ausländischen Studenten an. Zuletzt war vor einem Monat in St. Petersburg ein 29 Jahre alter Student aus dem Kongo totgeschlagen worden. Neben St. Petersburg gilt die Industriestadt Woronesch, in der sich das jüngste Verbrechen ereignete, innerhalb Russlands als eine der Hochburgen gewaltbereiter Rechtsextremisten.