derStandard.at: OÖ: Grüne Anzeige wegen Nazi-Hetzschriften

Bund Freier Jugend verteilte unter neuem Namen tausende rechte Flugblätter in Linz
“Gegen diese Umtriebe muss mit aller Konsequenz vorgegangen werden”, begründet der Klubobmann der Linzer Grünen, Gunther Trübswasser im Gespräch mit dem STANDARD seine Strafanzeige gegen einen – namentlich bekannten – Hauptverantwortlichen der rechten Gruppierung “Aktion sichere Zukunft” (ASZ). Mit diesem Aufdruck wurden in den vergangenen Tagen vor allem im Großraum Linz, aber auch in Marchtrenk und Wels tausende – dem STANDARD vorliegende – Flugblätter mit eindeutig rechtem Inhalt verteilt. Parallel dazu seien – so Trübswasser – auch im Internet “fremdenfeindliche, angstmachende und antidemokratische Beiträge” unter dem ASZ-Deckmantel veröffentlicht worden. (…)
In den vergangenen Wochen habe man insbesondere in Oberösterreich verstärkt Aktivitäten der rechten Gruppierung “Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik” (AFP) und deren Oberösterreicher Ableger “Bund Freier Jugend” (BFJ) bemerken können.

siehe auch: Grüne
Strafanzeige gegen Neonazis in OÖ

derStandard.at: OÖ: Grüne Anzeige wegen Nazi-Hetzschriften

Bund Freier Jugend verteilte unter neuem Namen tausende rechte Flugblätter in Linz
“Gegen diese Umtriebe muss mit aller Konsequenz vorgegangen werden”, begründet der Klubobmann der Linzer Grünen, Gunther Trübswasser im Gespräch mit dem STANDARD seine Strafanzeige gegen einen – namentlich bekannten – Hauptverantwortlichen der rechten Gruppierung “Aktion sichere Zukunft” (ASZ). Mit diesem Aufdruck wurden in den vergangenen Tagen vor allem im Großraum Linz, aber auch in Marchtrenk und Wels tausende – dem STANDARD vorliegende – Flugblätter mit eindeutig rechtem Inhalt verteilt. Parallel dazu seien – so Trübswasser – auch im Internet “fremdenfeindliche, angstmachende und antidemokratische Beiträge” unter dem ASZ-Deckmantel veröffentlicht worden. (…)
In den vergangenen Wochen habe man insbesondere in Oberösterreich verstärkt Aktivitäten der rechten Gruppierung “Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik” (AFP) und deren Oberösterreicher Ableger “Bund Freier Jugend” (BFJ) bemerken können.

siehe auch: Grüne
Strafanzeige gegen Neonazis in OÖ

Sozialismus.Info – die Website der SAV, Sozialistische Alternative – „SS, SA, Bavaria“

Widerstand gegen Antisemitismus und Rassismus im Fußball ist nötig

„SS, SA, Bavaria“ war einer der Sprechchöre deutscher Fußballfans beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft am 26. März in Slowenien. Hitlergruß und Absingen des Horst-Wessel-Liedes vervollständigten das Auftreten der Fußball-Nazis.
Rassistische Beleidigungen und offenes Auftreten von Neonazis in Fußballstadien sind keine Ausnahmen. Kürzlich wurden im Madrider Bernabeu-Stadion die schwarzen Spieler der englischen Nationalmannschaft beim Länderspiel von den spanischen Zuschauerrängen mit rassistischen Sprechchören und Affenlauten verhöhnt. In Italien und Spanien werden vermehrt Hakenkreuz-Fahnen bei Fußballspielen gezeigt. In den Niederlanden sind antisemitische Parolen im Stadion nicht selten. Auch in Deutschland hört man immer wieder das „U-Bahn-Lied“, das vom Bau einer U-Bahn nach Auschwitz für die Fans des gegnerischen Vereins handelt.
Bestärkt werden Neonazis und Rassisten durch Aussagen von Funktionären, Trainern und Spielern. Um einen seiner Spieler für die Begegnung mit dem französischen Stürmer Thierry Henry be-sonders zu motivieren, raunte der spanische Trainer Luis Aragones ihm zu: „Du musst dein Spiel machen. Sag’ dem Scheißneger, dass du besser bist als er.“ Der ehemalige Torhüter der deutschen Nationalelf, Toni Schumacher, erklärte auf die Frage, warum keine weißen Spieler mit Urwaldlauten konfrontiert werden würden: „Vielleicht weil die nicht aussehen wie Affen.“

Sozialismus.Info – die Website der SAV, Sozialistische Alternative – „SS, SA, Bavaria“

Widerstand gegen Antisemitismus und Rassismus im Fußball ist nötig

„SS, SA, Bavaria“ war einer der Sprechchöre deutscher Fußballfans beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft am 26. März in Slowenien. Hitlergruß und Absingen des Horst-Wessel-Liedes vervollständigten das Auftreten der Fußball-Nazis.
Rassistische Beleidigungen und offenes Auftreten von Neonazis in Fußballstadien sind keine Ausnahmen. Kürzlich wurden im Madrider Bernabeu-Stadion die schwarzen Spieler der englischen Nationalmannschaft beim Länderspiel von den spanischen Zuschauerrängen mit rassistischen Sprechchören und Affenlauten verhöhnt. In Italien und Spanien werden vermehrt Hakenkreuz-Fahnen bei Fußballspielen gezeigt. In den Niederlanden sind antisemitische Parolen im Stadion nicht selten. Auch in Deutschland hört man immer wieder das „U-Bahn-Lied“, das vom Bau einer U-Bahn nach Auschwitz für die Fans des gegnerischen Vereins handelt.
Bestärkt werden Neonazis und Rassisten durch Aussagen von Funktionären, Trainern und Spielern. Um einen seiner Spieler für die Begegnung mit dem französischen Stürmer Thierry Henry be-sonders zu motivieren, raunte der spanische Trainer Luis Aragones ihm zu: „Du musst dein Spiel machen. Sag’ dem Scheißneger, dass du besser bist als er.“ Der ehemalige Torhüter der deutschen Nationalelf, Toni Schumacher, erklärte auf die Frage, warum keine weißen Spieler mit Urwaldlauten konfrontiert werden würden: „Vielleicht weil die nicht aussehen wie Affen.“

derStandard.at: Schüssel: Für Holocaust-Leugner darf kein Platz sein

Bundeskanzler distanziert sich von FP-Bundesrat Gudenus, ohne ihn beim Namen zu nennen (…) Und ohne den Namen von Bundesrat John Gudenus auszusprechen, sagte Schüssel: “Wenn gerade in diesen Tagen Relativierungen des Schreckens des Holocausts vorkommen, dass der Eindruck erweckt wird, dass die Vernichtung von Millionen Juden, Andersgesinnten, Andersdenkenden, Andersgläubigen, kranken Menschen nicht in diesem Ausmaß stattgefunden habe, wer dies leugnet oder relativiert, der passt ganz einfach nicht in ein demokratisches Gremium.”

derStandard.at: Schüssel: Für Holocaust-Leugner darf kein Platz sein

Bundeskanzler distanziert sich von FP-Bundesrat Gudenus, ohne ihn beim Namen zu nennen (…) Und ohne den Namen von Bundesrat John Gudenus auszusprechen, sagte Schüssel: “Wenn gerade in diesen Tagen Relativierungen des Schreckens des Holocausts vorkommen, dass der Eindruck erweckt wird, dass die Vernichtung von Millionen Juden, Andersgesinnten, Andersdenkenden, Andersgläubigen, kranken Menschen nicht in diesem Ausmaß stattgefunden habe, wer dies leugnet oder relativiert, der passt ganz einfach nicht in ein demokratisches Gremium.”

derStandard.at: Mölzer hält Totenrede und findet Gudenus-Aussagen “mehr als unglücklich”

Bei Heldenehrung von Burschenschaftern – Antifaschistische Linke hat bereits Gegendemo ankündigt
Wie jedes Jahr halten Burschenschafter am 8. Mai – dem Jahrestag der Kapitulation Hitler-Deutschlands 1945 – auch heuer wieder eine Gedenkveranstaltung am Wiener Heldenplatz ab. Die “Totenrede” hält diesmal der EU-Abgeordnete der FPÖ, Andreas Mölzer. Ebenso traditionell wie die Veranstaltung ist die Gegen-Kundgebung der “Antifaschistischen Linken” (AL).
Der Wiener Korporations-Ring, ein Zusammenschluss deutschnationaler Burschenschaften, lädt alljährlich zu einer “Heldenehrung” vor der Krypta am Burgtor. Er werde bei seiner Festrede eine “strikte Verurteilung der Verbrechen des Nationalsozialismus” und “keinerlei Relativierung” vornehmen, sagte Mölzer am Mittwoch gegenüber der APA. Auf Basis dieser Verurteilung werde man natürlich auch der Opfer gedenken.
Seitens der AL ortet man andere Motive. Sie sieht die Burschenschaften als “rechtsextrem und neonazistisch” an. Sie hielten einen “Trauermarsch anlässlich ihrer Niederlage vor 60 Jahren” ab, heißt es in einer Mitteilung im Internet. Und weiter: “Bei dieser Veranstaltung wird der Schulterschluss zwischen den offenen Neonazis und dem rechtsextremen Flügel der FPÖ vollzogen.”

derStandard.at: Mölzer hält Totenrede und findet Gudenus-Aussagen “mehr als unglücklich”

Bei Heldenehrung von Burschenschaftern – Antifaschistische Linke hat bereits Gegendemo ankündigt
Wie jedes Jahr halten Burschenschafter am 8. Mai – dem Jahrestag der Kapitulation Hitler-Deutschlands 1945 – auch heuer wieder eine Gedenkveranstaltung am Wiener Heldenplatz ab. Die “Totenrede” hält diesmal der EU-Abgeordnete der FPÖ, Andreas Mölzer. Ebenso traditionell wie die Veranstaltung ist die Gegen-Kundgebung der “Antifaschistischen Linken” (AL).
Der Wiener Korporations-Ring, ein Zusammenschluss deutschnationaler Burschenschaften, lädt alljährlich zu einer “Heldenehrung” vor der Krypta am Burgtor. Er werde bei seiner Festrede eine “strikte Verurteilung der Verbrechen des Nationalsozialismus” und “keinerlei Relativierung” vornehmen, sagte Mölzer am Mittwoch gegenüber der APA. Auf Basis dieser Verurteilung werde man natürlich auch der Opfer gedenken.
Seitens der AL ortet man andere Motive. Sie sieht die Burschenschaften als “rechtsextrem und neonazistisch” an. Sie hielten einen “Trauermarsch anlässlich ihrer Niederlage vor 60 Jahren” ab, heißt es in einer Mitteilung im Internet. Und weiter: “Bei dieser Veranstaltung wird der Schulterschluss zwischen den offenen Neonazis und dem rechtsextremen Flügel der FPÖ vollzogen.”

moz.de Märkische Oderzeitung

Der Berliner Verfassungsschutz hat 2004 vor allem Bewegung in der rechten Szene registriert. Insbesondere bei den Kameradschaften sei es im vergangenen Jahr durch die Wahlerfolge rechtsextremistischer Parteien zu einer Zunahme der Aktivitäten gekommen, sagte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2004 am Mittwoch in Berlin. Dies zeige sich unter anderem im leicht erhöhten Zulauf bei den Rechtsextremisten. Die Zahl der extremistischen Linken und extremistischen Ausländer ist dagegen 2004 nahezu konstant geblieben.

siehe auch: Raus aus der Partei, rein in die Kameradschaft. Innensenator Körting stellt Verfassungsschutzbericht 2004 vor: Zahl der Neonazis stieg an, Neonazis: jetzt 30 Prozent mehr. Laut aktuellem Verfassungsschutzbericht gibt es in Berlin deutlich mehr Neonazis als im Vorjahr.
Zwar verlieren die rechtsextremen Parteien Mitglieder, dafür boomt es in der Kameradschaftsszene

moz.de Märkische Oderzeitung

Der Berliner Verfassungsschutz hat 2004 vor allem Bewegung in der rechten Szene registriert. Insbesondere bei den Kameradschaften sei es im vergangenen Jahr durch die Wahlerfolge rechtsextremistischer Parteien zu einer Zunahme der Aktivitäten gekommen, sagte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2004 am Mittwoch in Berlin. Dies zeige sich unter anderem im leicht erhöhten Zulauf bei den Rechtsextremisten. Die Zahl der extremistischen Linken und extremistischen Ausländer ist dagegen 2004 nahezu konstant geblieben.

siehe auch: Raus aus der Partei, rein in die Kameradschaft. Innensenator Körting stellt Verfassungsschutzbericht 2004 vor: Zahl der Neonazis stieg an, Neonazis: jetzt 30 Prozent mehr. Laut aktuellem Verfassungsschutzbericht gibt es in Berlin deutlich mehr Neonazis als im Vorjahr.
Zwar verlieren die rechtsextremen Parteien Mitglieder, dafür boomt es in der Kameradschaftsszene