Weiblich, jung, fanatisch – sueddeutsche.de Die F…

Weiblich, jung, fanatisch – sueddeutsche.de
Die Frauen in der „Kameradschaft Süd“ beschränkten sich nicht auf die Rolle der Freundinnen – sie wurden selber aktiv

Drei Frauen sind unter den ersten angeklagten Münchner Neonazis, die sich demnächst vor Gericht wegen der Mitgliedschaft in einer rechtsextremistischen terroristischen Vereinigung verantworten müssen. Alle drei sind sehr jung – und hatten dennoch wichtige Positionen in der „Kameradschaft Süd“. Die damals 17 Jahre alte Monika St. aus Baldham war die Anführerin des „Frauenbundes“ der Kameradschaft. Jede Woche traf sie sich mit ihren Kameradinnen in einer Schwabinger Kneipe zur politischen Schulung. Doch die Theorie war ihr offenbar nicht genug: An ihrem Arbeitsplatz im Postscheckamt in München forschte sie die Daten von missliebigen Personen aus: zwei Zettel voll mit Namen und Daten stellte die Polizei bei ihr sicher.

‘”Der lag den ganzen Tag faul im Bett” – sueddeut…

‘”Der lag den ganzen Tag faul im Bett” – sueddeutsche.de
Die WG des Neonazis – Der Neonazi Martin Wiese und sein Leben in der Wohngemeinschaft in der Landsberger Straße 106

Der Neonazi Martin Wiese, 27, gilt als der mutmaßliche Drahtzieher des geplanten Anschlags auf das Gelände des jüdischen Zentrums am St. Jakobs Platz. Gestern hat die Bundesanwaltschaft gegen fünf seiner Komplizen Anklage erhoben. (…)
Nach Informationen der SZ, die auf der Aussage eines ehemaligen Mitgliedes der AS basieren, gründete Wiese nach seiner „Machtübernahme“ nach dem Vorbild der SA eine „Schutzgruppe“ (SG), um „unsere Leute auf den Versammlungen zu schützen“. Wiese und die „SG“ trafen sich regelmäßig an Sonntagen zu so genannten Wehrsportübungen in Mühlthal oder in Lohhof, wo sie mit Softairpistolen und „Wasserbomben“ aufeinander losgingen. „Wer ausschied, musste Liegestützen machen“, erzählte das aussagebereite Mitglied den Ermittlern. (…)
Neben der „SG“ rief Wiese auch eine „Anti Antifa“ ins Leben, um „Keile ins linke Spektrum zu schlagen“. Gezielt wurden „linke Gruppierungen“ ausgespäht, darunter ein Infoladen am Ostbahnhof, das Antikriegskomitee, das IWS (Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung) von Claus Schreer, dem Sprecher des „Bündnis München gegen Krieg“, das Cafe Marat in der Thalkirchner Straße, der Ausländerverein in der Augsburger Straße und Parteiräumlichkeiten von DKP, KPD und PDS. Außerdem wurde der Fraktionsvorsitzende der Bayerischen SPD, Franz Maget, ausspioniert.

< sz-online: Neonazis mit Palästinensertuch - Klei...

Früher war es einfach. Neonazis trugen Springerstiefel, die Antifa das Palästinensertuch. Heute kann es umgekehrt sein. Ein Teil der rechten Szene greift ganz bewusst auf Kennzeichen der linken Gegner zurück, wie auch auf der NPD- Demonstration am 1. Mai in Berlin zu sehen war.
Die Gesinnung ist längst nicht immer an der Garderobe zu erkennen. Firmen, die zu Unrecht als Nazi-Marken gelten, sind froh über diesen Wandel. Das Palästinensertuch tragen Neonazis zum Beispiel, um ihren Antisemitismus auszudrücken, berichtet Birgit Jagusch, Referentin beim Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Düsseldorf. Einige Rechte geben sich bewusst „brav und bieder“ in Jeans und Jackett, andere bleiben bei der martialischen Bomberjacke. Es geht um die Frage, ob man sich abgrenzen oder integrieren soll. „Das ist noch nicht entschieden“, sagt Jagusch. Sie hat bei Rechten manche Anleihen aus der linken Szene beobachtet, beispielsweise Rosa- Luxemburg-Zitate oder sogar Musik der legendären alternativen Band Ton, Steine, Scherben. Für Jagusch sind das Versuche, in den gesellschaftlichen Mainstream zu gelangen.
In punkto Garderobe hat sich einiges getan: Die „taz“ spricht bereits von „des Neonazis neuen Kleidern“. „Man sollte genau hingucken“, meint Henning Flad, Politikwissenschaftler an der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), der sich intensiv mit den Kleidercodes befasst hat. „Auf keinen Fall ist jeder Jugendliche, der Lonsdale trägt, als Neonazi abzustempeln“. Früher war die britische Traditionsfirma in der rechten Szene beliebt, weil bei aufgeknöpfter Jacke „NSDA“ zu lesen war. Heute gilt ein anderes Label in der Szene als beliebter: Consdaple – der Mittelteil ergibt auf der Brust: „NSDAP“. Auch T-Shirts mit Bandnamen wie Landser oder Screwdriver gehören laut Flad ins rechte Milieu.

Tagesspiegel Online: 26-Jähriger wegen Nazipropaga…

Tagesspiegel Online: 26-Jähriger wegen Nazipropaganda im Internet vor Gericht

Ein Anbieter tausender Dateien mit Musik von Neonazi-Bands muss sich seit Dienstag wegen Volksverhetzung vor dem Berliner Landgericht verantworten. Der 26-jährige Metallbauer soll eine Internetseite mit dem Titel «Berlinwehr» betrieben haben. (…) Über 7000 Dateien mit rassistischen und judenfeindlichen Titeln einschlägiger Bands hatte der Mann auf dem Computer in seiner Wohnung im Stadtteil Friedrichshain gehortet.

Yahoo! Nachrichten: Anklage gegen Münchner Rechtse…

Yahoo! Nachrichten: Anklage gegen Münchner Rechtsextremisten

Wegen der vergangenes Jahr von Rechtsextremisten geplanten Terroranschläge in der Münchner Innenstadt hat Generalbundesanwalt Kay Nehm erste Anklagen erhoben. Wie die Ermittlungsbehörde am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte, sollen sich zunächst fünf junge Leute wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung beziehungsweise deren Unterstützung verantworten. Das «Aktionsbüro Süd» um den Neonazi Martin Wiese soll zunächst eine Sprengstoffexplosion bei der feierlichen Grundsteinlegung zum Wiederaufbau der Münchner Synagoge mit Bundespräsident Johannes Rau geplant haben. Ersatzweise hätten sie dann einen Anschlag in der Innenstadt, etwa auf den Marienplatz, ins Auge gefasst, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest. Er kann erst festgelegt werden, wenn das Bayerische Oberste Landesgericht über die Zulassung der Anklage entschieden hat. Die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Frauke-Katrin Scheuten, erläuterte, zunächst seien vor allem die jüngeren Mitglieder der Vereinigung angeklagt worden, was auch dem Gesetzesgebot zu beschleunigten Verfahren bei Jugendliche entspreche. Die Anklage wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung richtet sich gegen die 18-jährige Bürokraft Monika St., die 19 Jahre alte Schülerin Ramona Sch., die 22-jährige Auszubildende Jessica F. und den 18 Jahre alten Erwerbslosen Thomas Sch. Der ebenfalls erwerbslose 37-jährige Andreas J. wurde nur wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung angeklagt. Die Ermittlungen gegen Wiese und neun weitere Beschuldigte dauern an. In diesen Fällen ist die Anklageerhebung laut Scheuten im Frühsommer zu erwarten

de.indymedia.org: Neonazi-Feier in Hochstätten bei…

de.indymedia.org: Neonazi-Feier in Hochstätten bei Bensheim

In Hochstätten bei Bensheim wird heute Abend in der Halle der ehemaligen Schlosserei A. Geiss die Einweihung der neuen Kameradschaftsräumlichkeiten gefeiert. Um ca. 22.00 Uhr waren ca. 100 Neonazis aus dem ganzen Bundesgebiet (Mannheim, Hamburg, Saarbrücken, auch die Schweiz war vertreten) anwesend. Die Polizei hat beide Zufahrten zu Hochstätten (von Auerbach und Balkhausen aus) abgesperrt und führt gründliche Vorkontrollen (Waffen, Personalien) durch. Die Neonazis haben die Halle für 5 Jahre angemietet und wollen dort u.a. regelmäßige Kameradschaftsabende abhalten; es ist zu befürchten, dass auch Schulungen und Konzerte dort stattfinden werden. Der Besitzer wusste dabei nicht, an was für Leute er vermietet. Das Gelände befindet sich links (von Bensheim kommend) kurz nach dem Ortseingangsschild Hochstätten, gegenüber der Einfahrt der Marmorit-Werke).

Bei der Kameradschaft handelt es sich um die “Kameradschaft Bergstraße”

de.indymedia.org: Neonazis feierten ungestört Hitl…

de.indymedia.org: Neonazis feierten ungestört Hitler-Geburtstag

Rund 300 Neonazis versammelten sich gestern Abend in Gelsenkirchen-Schalke. In einem ehemaligen Casino auf der Kurt-Schumacher-Straße / Ecke Caubstraße feierten sie ungestört den 115. Geburtstag Adolf Hitlers. Unter dem Motto ‘115. Glatzen-Party’ traten mehrere Bands, darunter der Gelsenkirchener Jens Bruchersiefer solo, auf. Die Polizei sperrte das Gelände lediglich weiträumig ab und stellte die Personalien der Besucher fest. Anwesende Antifas wurden von aggressiv auftretenden Polizisten mit einem Platzverweis versehen.

Allgemeine Zeitung: Rechte Szene bei Jugendlichen …

Allgemeine Zeitung: Rechte Szene bei Jugendlichen aktiv
Innenminister: Gefahr durch soziale Ängste

Rechtsextremisten nutzen die soziale Verunsicherung in der aktuellen schwierigen wirtschaftlichen und weltpolitischen Lage, um insbesondere Jugendliche für ihre verfassungsfeindlichen Ziele anzuwerben. Unter Hinweis auf diese neuen Gefahren einer ‘modernen Rechten’ hat Innenminister Walter Zuber (SPD) am Freitag im Mainzer Landtag die ersten Informationstage des rheinland-pfälzischen Verfassungsschutzes eröffnet. Rheinland-Pfalz sei zwar keine braune Hochburg, doch bestehe trotz der derzeit starken Gewichtung der islamistischen Gefahr kein Anlass, die rechte Szene zu vernachlässigen. Franz Kirchberger, Polizeipräsident der Direktion Rheinhessen, wies in einer Podiumsdiskussion auf die nicht immer klar erkennbaren Erscheinungsbilder der Rechten hin. In Rheinhessen habe es beispielsweise sechs der sieben im vergangenen Jahr registrierten Skinhead-Konzerte im Land gegeben. Die Veranstalter bevorzugten ländliche Gebiete, die Besucher – bis zu 200 pro Konzert – kämen aus dem gesamten Bundesgebiet. Oft wüssten Bürgermeister, bei denen Veranstaltungen gemeldet würden, nicht einmal, auf wen und was sie sich da einließen. ‘Genau dafür wollen wir die Politiker vor Ort mit unserer Aktion sensibilisieren’, meinte Kirchberger vor den rund 100 Gästen der Veranstaltung.

n-tv.de – Urteil gegen Rechtsextreme Vier Rechtse…

n-tv.de – Urteil gegen Rechtsextreme
Vier Rechtsextreme sind wegen Brandanschlägen auf ein Asylbewerberheim, einen türkischen Kultur- und Jugendverein und einen Imbissstand zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Männer müssen laut dem Urteil des Landgerichts Stuttgart für zweieinhalb bis sechs Jahre ins Gefängnis.

Die zur Tatzeit 16 bis 23 Jahre alten Täter wurden wegen Brandstiftung, gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und verschiedener fremdenfeindlicher Straftaten verurteilt. Versuchter Mord konnte nicht nachgewiesen werden. Die Staatsanwaltschaft hatte dreieinhalb bis acht Jahren Haft gefordert. Die Verteidiger plädierten auf Bewährungsstrafen. Nach Überzeugung des Gerichts haben die vier Männer im Juli vergangenen Jahres einen Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim bei Marbach (Kreis Ludwigsburg) verübt. Dabei wurden ein 56 Jahre alter Pakistaner schwer sowie eine Chinesin und ihre zweijährige Tochter leicht verletzt. Zudem zündeten die weitgehend geständigen Männer im August 2003 einen Imbissstand an. Drei der vier Rechtsextremen warfen außerdem im Oktober Molotowcocktails auf den türkischen Kultur- und Jugendverein in Murrhardt (Rems-Murr-Kreis). Menschen wurden dabei nicht verletzt.

siehe auch: Stuttgarter Neonazi-Prozess

Die Jüdische: Hoffnung, nicht Hass Mehr als 1.2 M…

Die Jüdische: Hoffnung, nicht Hass
Mehr als 1.2 Millionen gratis Zeitungen gegen die British National Party

Searchlight ist eine seit 1975 in London monatlich erscheinende antifaschistische und antirassistische Zeitschrift. Anlässlich der EU-Wahlen am 10. Juni 2004 wurden im Rotationsdruck über 1.2 Million Exemplaren gedruckt. Diese kostenlose Sondernummer erschien in 26 verschiedenen Ausgaben, eine davon von der jüdischen Gemeinde Großbritanniens finanziert und für die Mitglieder jüdischer Gemeinden. Die Sonderausgabe ist gegen die rechtsextreme British National Party (BNP) gerichtet, die am EU-Wahlkampf teilnimmt. Da wird u.a. ein BNP-Boss als Gangster vorgestellt und aufgezeigt wie verschiedene BNP Gemeinderäte in ihren Ämtern gescheitert sind. Die Sonderausgabe wendet sich auch gegen Ausländerfeindlichkeit und macht darauf aufmerksam, dass 25% der in medizinischen Berufen Tätigen vom indischen Subkontinent stammen. Großbritannien hat die höchste Anzahl von „Mischehen“, aber Gruppen wie die BNP möchten das Rad der Geschichte zurückdrehen.