Vorarlberg Online

Nach einem Rockkonzert in der Bludenzer Remise ist es am Christtag zu massiven Ausschreitungen gekommen. Skinheads lauerten den Konzertbesuchern mit Gaspistolen, Springmessern und Baseballschlägern auf.
Mindestens zwei Menschen wurden verletzt. Samstagabend, 23 Uhr. Nach einem Konzert lauern rechte Skinheads den jugendlichen Rockfans auf dem Vorplatz der Remise auf. „Die Skins hatten sich mit Tränengaspistolen, Baseballschlägern und Springmessern bewaffnet – waren aber deutlich in der Unterzahl“, heißt es bei der Bludenzer Gendarmerie auf „VN“-Anfrage.

ND- Rechtsextreme stricken an “Nationaler Europäischer Front”

NPD-Chef warb in Spanien für Zusammenschluss nach deutschem Vorbild
Das NPD-Parteiorgan »Deutsche Stimme« berichtet stolz über erste Erfolge beim Aufbau der »Nationalen Europäischen Front« unter Führung der NPD.
Die NPD wittert nach ihrem Wahlerfolg in Sachsen und der Zusammenarbeit mit der DVU Höhenluft. Diese deutsche »Volksfront von rechts« dient ihr auch als Vorbild für den Aufbau einer europäischen Rechtsfront. Das NPD-Parteiorgan »Deutsche Stimme« berichtet in der Dezemberausgabe vom Besuch des Parteichefs Udo Voigt in Spanien. »Absoluter Höhepunkt« sei dabei die Unterzeichnung einer »Kooperationsvereinbarung« gewesen, deren Ziel die »Gründung einer gemeinsamen europäischen Wahlplattform für Europawahlen« ist. (…) Auf einer Webseite wird das Projekt vorangetrieben und gebündelt. Deutschland kann hier unter dem Symbol der Reichskriegsflagge angeklickt werden. Tatsächlich soll mit dem Projekt an die mörderische Achse Berlin-Madrid-Rom angeknüpft werden.

ND- Rechtsextreme stricken an “Nationaler Europäischer Front”

NPD-Chef warb in Spanien für Zusammenschluss nach deutschem Vorbild
Das NPD-Parteiorgan »Deutsche Stimme« berichtet stolz über erste Erfolge beim Aufbau der »Nationalen Europäischen Front« unter Führung der NPD.
Die NPD wittert nach ihrem Wahlerfolg in Sachsen und der Zusammenarbeit mit der DVU Höhenluft. Diese deutsche »Volksfront von rechts« dient ihr auch als Vorbild für den Aufbau einer europäischen Rechtsfront. Das NPD-Parteiorgan »Deutsche Stimme« berichtet in der Dezemberausgabe vom Besuch des Parteichefs Udo Voigt in Spanien. »Absoluter Höhepunkt« sei dabei die Unterzeichnung einer »Kooperationsvereinbarung« gewesen, deren Ziel die »Gründung einer gemeinsamen europäischen Wahlplattform für Europawahlen« ist. (…) Auf einer Webseite wird das Projekt vorangetrieben und gebündelt. Deutschland kann hier unter dem Symbol der Reichskriegsflagge angeklickt werden. Tatsächlich soll mit dem Projekt an die mörderische Achse Berlin-Madrid-Rom angeknüpft werden.

Weihnachten hinter Gittern – Anklage gegen einstige SSS-Mitglieder – Yahoo! Nachrichten

Der Rädelsführer der 2001 verbotenen rechtsextremen Gruppe «Skinheads Sächsische Schweiz» (SSS) bleibt Weihnachten hinter Gittern. Die Dresdner Staatsanwaltschaft erhob am Donnerstag gegen Thomas S. Anklage wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz, wie ihr Sprecher Andreas Feron mitteilte. Dem 30-Jährigen wird vorgeworfen, gemeinsam mit 24 Beschuldigten die Strukturen der SSS auch nach ihrem Verbot beibehalten zu haben. Einem Großteil der Männer droht nun der Antritt ihrer in den bisherigen SSS-Prozessen zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren.
Die SSS war 1996 im Raum Pirna gegründet worden. Ihr sollen zeitweise bis zu 80 Mitglieder angehört haben. Angelastet wurden der Vereinigung unter anderem Überfälle auf politisch Andersdenkende und das Bekenntnis zum Nationalsozialismus. Bei einer großangelegten Razzia vor drei Wochen waren einschlägige Propagandamaterialen, Unterlagen und Aufzeichnungen beschlagnahmt worden. Thomas S. sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

NETZEITUNG DEUTSCHLAND: Milbradt plant Doppelstrategie gegen NPD

Sachsens Landeschef Milbradt wirft Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung vor, die NPD mit dem gescheiterten Verbotsverfahren stark gemacht zu haben und kündigt Gegenmaßnahmen an. (…) Milbradt führte aus: Man dürfe zum Beispiel beim Thema Ausländerpolitik den Rechten nicht hinterherlaufen, müsse die von ihnen aufgegriffenen Ängste der Bevölkerung aber ernst nehmen. In Deutschland sollten nur qualifizierte Zuwanderer willkommen sein, die selber ein Interesse an ihrer Integration hätten, so Milbradt.

Weihnachten hinter Gittern – Anklage gegen einstige SSS-Mitglieder – Yahoo! Nachrichten

Der Rädelsführer der 2001 verbotenen rechtsextremen Gruppe «Skinheads Sächsische Schweiz» (SSS) bleibt Weihnachten hinter Gittern. Die Dresdner Staatsanwaltschaft erhob am Donnerstag gegen Thomas S. Anklage wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz, wie ihr Sprecher Andreas Feron mitteilte. Dem 30-Jährigen wird vorgeworfen, gemeinsam mit 24 Beschuldigten die Strukturen der SSS auch nach ihrem Verbot beibehalten zu haben. Einem Großteil der Männer droht nun der Antritt ihrer in den bisherigen SSS-Prozessen zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren.
Die SSS war 1996 im Raum Pirna gegründet worden. Ihr sollen zeitweise bis zu 80 Mitglieder angehört haben. Angelastet wurden der Vereinigung unter anderem Überfälle auf politisch Andersdenkende und das Bekenntnis zum Nationalsozialismus. Bei einer großangelegten Razzia vor drei Wochen waren einschlägige Propagandamaterialen, Unterlagen und Aufzeichnungen beschlagnahmt worden. Thomas S. sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

NETZEITUNG DEUTSCHLAND: Milbradt plant Doppelstrategie gegen NPD

Sachsens Landeschef Milbradt wirft Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung vor, die NPD mit dem gescheiterten Verbotsverfahren stark gemacht zu haben und kündigt Gegenmaßnahmen an. (…) Milbradt führte aus: Man dürfe zum Beispiel beim Thema Ausländerpolitik den Rechten nicht hinterherlaufen, müsse die von ihnen aufgegriffenen Ängste der Bevölkerung aber ernst nehmen. In Deutschland sollten nur qualifizierte Zuwanderer willkommen sein, die selber ein Interesse an ihrer Integration hätten, so Milbradt.

ND: Antisemitismus –Kitt für Rechtsextreme

Innensenator präsentierte Broschüre, die Spielarten des Hasses gegen Juden beleuchtet
Antisemitismus ist noch immer ein gesellschaftliches Übel – egal in welcher Erscheinungsform er auftritt. Eine gestern vom Berliner Verfassungsschutz präsentierte Broschüre beleuchtet einige Aspekte antisemitischer Positionen.
Bei rechtsextremistischen Kreisen der Stadt bildet Antisemitismus eine Art Kitt, der die rechten Gruppierungen zusammenhält, meinte Innensenator Ehrhart Körting (SPD). In den rechtsextremen Bewegungen sind es vor allem linke Kräfte und Ausländer, die das Feindbild prägen, doch sind auch hier starke antisemitische Tendenzen zu erkennen.
Antisemitismus findet sich besonders deutlich wieder bei verschiedenen islamistischen Gruppen. Körting nannte die Zahl von 3700 Islamisten, die dem Staat Israel jegliche Existenzberechtigung absprechen. Obwohl die Broschüre viele Gemeinsamkeiten rechtsextremer und islamistischer Kreise sichtbar macht, wird klar, dass ein organisiertes Zusammengehen nicht existiert.

junge welt vom 22.12.2004 – Getarnte “Kameraden”

Neonazis versuchen in Berlin, verstärkt in Schulen und Jugendklubs Fuß zu fassen. Dabei scheinen Springerstiefel und Bomberjacke eher hinderlich zu sein
Rechte Schmierereien, rassistische und antisemitische Sprüche, Ausgrenzen von Minderheiten, Neonaziklamotten sind Erscheinungen, wie sie täglich an deutschen Schulen zu beobachten sind. Einem Beitrag des Deutschlandfunkes vom vergangenen Donnerstag zufolge sind neofaschistische Positionen gerade an Berlins Schulen und in Jugendeinrichtungen auf dem Vormarsch. (…) Ein Sprecher des Berliner »Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum« (apabiz) sieht in der Jugendarbeit der Neonazis bundesweit eine besorgniserregende Entwicklung. Beispielhaft für das Bemühen der Rechten sei die in fünfstelliger Zahl gepreßte CD mit neofaschistischer Musik, die trotz Verbots und teilweiser Beschlagnahmung in der Szene Verbreitung findet, so der apabiz-Sprecher. Auch die Kampagne Berliner Neofaschisten für ein »Nationales Jugendzentrum« weist in diese Richtung.

junge welt vom 22.12.2004 – Getarnte “Kameraden”

Neonazis versuchen in Berlin, verstärkt in Schulen und Jugendklubs Fuß zu fassen. Dabei scheinen Springerstiefel und Bomberjacke eher hinderlich zu sein
Rechte Schmierereien, rassistische und antisemitische Sprüche, Ausgrenzen von Minderheiten, Neonaziklamotten sind Erscheinungen, wie sie täglich an deutschen Schulen zu beobachten sind. Einem Beitrag des Deutschlandfunkes vom vergangenen Donnerstag zufolge sind neofaschistische Positionen gerade an Berlins Schulen und in Jugendeinrichtungen auf dem Vormarsch. (…) Ein Sprecher des Berliner »Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum« (apabiz) sieht in der Jugendarbeit der Neonazis bundesweit eine besorgniserregende Entwicklung. Beispielhaft für das Bemühen der Rechten sei die in fünfstelliger Zahl gepreßte CD mit neofaschistischer Musik, die trotz Verbots und teilweiser Beschlagnahmung in der Szene Verbreitung findet, so der apabiz-Sprecher. Auch die Kampagne Berliner Neofaschisten für ein »Nationales Jugendzentrum« weist in diese Richtung.