Merkur Online: Skinheads verprügeln 19-Jährigen …

Merkur Online: Skinheads verprügeln 19-Jährigen

Ein 19-jähriger Deutscher arabischer Herkunft ist am Samstag in Schwabing von einer Gruppe Skinheads verprügelt worden. Nach Angaben der Polizei feierten etwa 20 der rechten Szene zuzuordnende Personen in einer Gaststätte an der Leopoldstraße. Eine Gruppe hielt sich vor dem Lokal auf. Als der 19-Jährige und vier Begleiter vorbeigingen, kam es zum Streit. Laut Polizei schlugen und traten mindestens drei Skins auf den jungen Mann ein, der dennoch mit seinen Begleitern entkommen konnte.

Rechte feierten Party – tagblatt online DORNSTE…

Rechte feierten Party – tagblatt online

DORNSTETTEN: Eine im rechtsradikalen Umfeld anzusiedelnde Feier zog einen größeren Polizei-Einsatz nach sich. Nachdem am Samstagabend in einem Vereinsheim bei Dornstetten eine “Geburtstagsfeier” von rechtsradikalen Skinheads festgestellt wurde, führten starke Kräfte der Schutz- und Kriminalpolizei der Polizeidirektion Freudenstadt mit Unterstützung anderer Dienststellen und der Bereitschaftspolizei Personenkontrollen durch.

Yahoo: Rechtsextremisten demonstrieren gegen Denkm…

Yahoo: Rechtsextremisten demonstrieren gegen Denkmalzerstörung

Rund 150 Angehörige der rechten Szene haben am Samstag gegen die Zerstörung eines Waffen-SS-Denkmals im Taunusort Marienfels (Rhein-Lahn-Kreis) protestiert. Die Demonstranten zogen am Nachmittag durch die Gemeinde und hielten zwei Kundgebungen ab. Wie die Polizei berichtete, demonstrierten nach einem Aufruf des DGB etwa 200 Menschen gegen die Anwesenheit der Rechtsextremisten. Ein Großaufgebot von 400 Polizisten verhinderte Zusammenstöße und Ausschreitungen. Unbekannte Täter hatten das umstrittene Denkmal Ende April zerstört. Sie stürzten die etwa sechs Meter breite und drei Meter hohe Steinkonstruktion auf dem Friedhof der Gemeinde um. Dabei zerbrach das Denkmal nahezu vollständig. Vertreter der Rechtsextremisten sprachen am Samstag von einer organisierten Aktion der Gemeinde Marienfels.

Siehe dazu auch: Demonstrationen nach Zerstörung von “SS-Ehrenmal” (SWR-Bericht mit Bildern)

Stuttgarter Nachrichten online: Anschlag auf Synag…

Stuttgarter Nachrichten online: Anschlag auf Synagoge bei Paris vereitelt

Ein versuchter Bombenanschlag auf eine Synagoge bei Paris hat in Frankreich die Furcht vor einer neuen Welle des Antisemitismus verstärkt. Der Anschlag mit einem selbst gebastelten Sprengsatz im Garten der Synagoge von Villers-le-Bel sei in der Nacht verhindert worden, teilte das Innenministerium am Samstag in Paris mit. Innenminister Dominique de Villepin verurteilte «erneut mit großer Entschlossenheit diese nicht tolerierbaren Handlungen gegen das Gedenken und gegen die Sicherheit von Menschen, insbesondere jene gegen Gebetstätten». De Villepin erinnerte dabei an die anderen Aufsehen erregenden antisemitischen Vorfälle der jüngsten Zeit. So waren der Judenfriedhof im elsässischen Herrlisheim und ein Denkmal für die jüdischen Gefallenen der Schlacht von Verdun mit Hakenkreuzen und Nazi-Parolen geschändet worden.

NETWORLD: Gedenken an den 8. Mai: Rund 350 Bursche…

NETWORLD: Gedenken an den 8. Mai: Rund 350 Burschenschafter bei ‘Heldenehrung’
Insgesamt 400 Gegendemonstranten – 700 Polizisten im Einsatz

Ohne Zwischenfälle ist Samstagabend in der Wiener Innenstadt die so genannte ‘Heldenehrung’ national-freiheitlicher Burschenschafter anlässlich des 59. Jahrestages der Kapitulation Hitler-Deutschlands verlaufen. 250 bis 350 Burschenschafter beteiligten sich am Fackelzug zur Krypta am Heldenplatz, der von 700 Polizisten abgeriegelt worden war. Vor dem Burgtor auf der Ringstraße versammelten sich rund 400 Gegendemonstranten, die lautstark mit Parolen wie ‘Nieder mit den Nazis’ protestierten. Die ‘Totenrede’ hielt heuer der neue Wiener FPÖ-Landesparteiobmann Heinz-Christian Strache. Er kritisierte den Wiener Bürgermeister Michael Häupl (S) und die Stadtregierung, die mit der Aberkennung des Ehrengrabes des Kampffliegers Walter Nowotny die ‘Schieflage der derzeitigen Geschichtsauffassung’ gezeigt habe. Wenn Häupl die Gedenkveranstaltung vor zwei Jahren als rechtsextrem bezeichnet habe, dann müsse sich der ehemalige Burschenschafter Häupl fragen, ‘ob er nicht sich selbst als ehemaligen Rechtsextremen definiert’, so Strache. Im Anschluss an die ‘Totenrede’ sangen die Burschenschafter gemeinsam das ‘Lied vom guten Kameraden’.

Siehe auch: Bräunliche „Heldenehrung“ in der Wiener Innenstadt am 8. Mai 2004

salzburg.ORF.at: Deutsche Neonazis weichen nach Ös…

salzburg.ORF.at: Deutsche Neonazis weichen nach Österreich aus

Tirol und Oberösterreich werden immer mehr zum Ausweichtreffpunkt deutscher Rechtsextremer. Das bestätigt das Landesamt für Verfassungsschutz. Denn in Deutschland geht die Polizei schärfer gegen die Extremisten vor.
Schärferes Vorgehen nach Attentatsversuch
Nach dem vereitelten Attentatsversuch auf eine jüdische Einrichtung in München im vergangenen Herbst geht die deutsche Exekutive systematisch gegen die rechte Szene vor. Die versucht nun, ihre Veranstaltungen und Treffen in den benachbarten Ländern abzuhalten. Die Rechtsextremisten versuchen dabei, ihre Treffen als harmlose Firmenfeiern oder Klassentreffen zu tarnen. Bei nichts ahnenden Lokalbesitzern in Salzburg und Oberösterreich werde oft um Räume für Firmentreffen oder Musikveranstaltungen angefragt, sagen die Verfassungsschützer.

Weiblich, jung, fanatisch – sueddeutsche.de Die F…

Weiblich, jung, fanatisch – sueddeutsche.de
Die Frauen in der „Kameradschaft Süd“ beschränkten sich nicht auf die Rolle der Freundinnen – sie wurden selber aktiv

Drei Frauen sind unter den ersten angeklagten Münchner Neonazis, die sich demnächst vor Gericht wegen der Mitgliedschaft in einer rechtsextremistischen terroristischen Vereinigung verantworten müssen. Alle drei sind sehr jung – und hatten dennoch wichtige Positionen in der „Kameradschaft Süd“. Die damals 17 Jahre alte Monika St. aus Baldham war die Anführerin des „Frauenbundes“ der Kameradschaft. Jede Woche traf sie sich mit ihren Kameradinnen in einer Schwabinger Kneipe zur politischen Schulung. Doch die Theorie war ihr offenbar nicht genug: An ihrem Arbeitsplatz im Postscheckamt in München forschte sie die Daten von missliebigen Personen aus: zwei Zettel voll mit Namen und Daten stellte die Polizei bei ihr sicher.

‘”Der lag den ganzen Tag faul im Bett” – sueddeut…

‘”Der lag den ganzen Tag faul im Bett” – sueddeutsche.de
Die WG des Neonazis – Der Neonazi Martin Wiese und sein Leben in der Wohngemeinschaft in der Landsberger Straße 106

Der Neonazi Martin Wiese, 27, gilt als der mutmaßliche Drahtzieher des geplanten Anschlags auf das Gelände des jüdischen Zentrums am St. Jakobs Platz. Gestern hat die Bundesanwaltschaft gegen fünf seiner Komplizen Anklage erhoben. (…)
Nach Informationen der SZ, die auf der Aussage eines ehemaligen Mitgliedes der AS basieren, gründete Wiese nach seiner „Machtübernahme“ nach dem Vorbild der SA eine „Schutzgruppe“ (SG), um „unsere Leute auf den Versammlungen zu schützen“. Wiese und die „SG“ trafen sich regelmäßig an Sonntagen zu so genannten Wehrsportübungen in Mühlthal oder in Lohhof, wo sie mit Softairpistolen und „Wasserbomben“ aufeinander losgingen. „Wer ausschied, musste Liegestützen machen“, erzählte das aussagebereite Mitglied den Ermittlern. (…)
Neben der „SG“ rief Wiese auch eine „Anti Antifa“ ins Leben, um „Keile ins linke Spektrum zu schlagen“. Gezielt wurden „linke Gruppierungen“ ausgespäht, darunter ein Infoladen am Ostbahnhof, das Antikriegskomitee, das IWS (Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung) von Claus Schreer, dem Sprecher des „Bündnis München gegen Krieg“, das Cafe Marat in der Thalkirchner Straße, der Ausländerverein in der Augsburger Straße und Parteiräumlichkeiten von DKP, KPD und PDS. Außerdem wurde der Fraktionsvorsitzende der Bayerischen SPD, Franz Maget, ausspioniert.

< sz-online: Neonazis mit Palästinensertuch - Klei...

Früher war es einfach. Neonazis trugen Springerstiefel, die Antifa das Palästinensertuch. Heute kann es umgekehrt sein. Ein Teil der rechten Szene greift ganz bewusst auf Kennzeichen der linken Gegner zurück, wie auch auf der NPD- Demonstration am 1. Mai in Berlin zu sehen war.
Die Gesinnung ist längst nicht immer an der Garderobe zu erkennen. Firmen, die zu Unrecht als Nazi-Marken gelten, sind froh über diesen Wandel. Das Palästinensertuch tragen Neonazis zum Beispiel, um ihren Antisemitismus auszudrücken, berichtet Birgit Jagusch, Referentin beim Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Düsseldorf. Einige Rechte geben sich bewusst „brav und bieder“ in Jeans und Jackett, andere bleiben bei der martialischen Bomberjacke. Es geht um die Frage, ob man sich abgrenzen oder integrieren soll. „Das ist noch nicht entschieden“, sagt Jagusch. Sie hat bei Rechten manche Anleihen aus der linken Szene beobachtet, beispielsweise Rosa- Luxemburg-Zitate oder sogar Musik der legendären alternativen Band Ton, Steine, Scherben. Für Jagusch sind das Versuche, in den gesellschaftlichen Mainstream zu gelangen.
In punkto Garderobe hat sich einiges getan: Die „taz“ spricht bereits von „des Neonazis neuen Kleidern“. „Man sollte genau hingucken“, meint Henning Flad, Politikwissenschaftler an der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), der sich intensiv mit den Kleidercodes befasst hat. „Auf keinen Fall ist jeder Jugendliche, der Lonsdale trägt, als Neonazi abzustempeln“. Früher war die britische Traditionsfirma in der rechten Szene beliebt, weil bei aufgeknöpfter Jacke „NSDA“ zu lesen war. Heute gilt ein anderes Label in der Szene als beliebter: Consdaple – der Mittelteil ergibt auf der Brust: „NSDAP“. Auch T-Shirts mit Bandnamen wie Landser oder Screwdriver gehören laut Flad ins rechte Milieu.

Tagesspiegel Online: 26-Jähriger wegen Nazipropaga…

Tagesspiegel Online: 26-Jähriger wegen Nazipropaganda im Internet vor Gericht

Ein Anbieter tausender Dateien mit Musik von Neonazi-Bands muss sich seit Dienstag wegen Volksverhetzung vor dem Berliner Landgericht verantworten. Der 26-jährige Metallbauer soll eine Internetseite mit dem Titel «Berlinwehr» betrieben haben. (…) Über 7000 Dateien mit rassistischen und judenfeindlichen Titeln einschlägiger Bands hatte der Mann auf dem Computer in seiner Wohnung im Stadtteil Friedrichshain gehortet.