de.indymedia.org | Hitler als Friedensengel?

Auf einer Veranstaltung der rechtsgerichteten Münchner Winterakademie vertrat der ehemalige Bundeswehrgeneral Gerd Schultze-Rhonhof geschichtsrevisionistische Thesen über die deutsche Kriegsschuld. Auch antisemitische Äußerungen wurden getätigt
Ehemaliger Bundeswehrgeneral im brauen Sumpf
Eine geschichtsrevisionistische Märchenstunden mit einem ehemaligen Bundeswehrgeneral stand am Mittwoch 16.Februar 2005 auf dem Programm der nationalkonservativen Münchner Winterakademie.
60 Jahre nach der “Katastrophe”, die von den “gleichgeschalteten Medien Befreiung” genannt wird, soll Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof über “Die Entstehung des Zweiten Weltkrieges – Ein noch immer tabuisiertes Thema” sprechen, kündigt Regina Freifrau von Schrenck-Notzing den Referenten an. Schlagzeilen machte Schultze-Rhonhof Mitte der 90er Jahre, als er aus Protest gegen das Soldaten-sind-Mörder-Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Dienst schied. Seitdem tingelt er als Geschichtsrevisionist durch rechte Zirkel – von Burschenschaften bis zu den Ritterkreuzträgern der Waffen-SS um
für eine “deutsche Renaissance” zu kämpfen.
Fast 300 zu meist ältere Zuhörer drängen sich im übervollen Saal des Hotels Eden-Wolff am Münchner Hauptbahnhof. Mitglieder von
Revanchistenverbänden und kahlgeschorene Burschenschafter sind auch dabei. Auf der Anwesenheitsliste tragen sich viele Akademiker ein. Fast jeder legt einen Geldschein in den Spendenkorb.

de.indymedia.org | Hitler als Friedensengel?

Auf einer Veranstaltung der rechtsgerichteten Münchner Winterakademie vertrat der ehemalige Bundeswehrgeneral Gerd Schultze-Rhonhof geschichtsrevisionistische Thesen über die deutsche Kriegsschuld. Auch antisemitische Äußerungen wurden getätigt
Ehemaliger Bundeswehrgeneral im brauen Sumpf
Eine geschichtsrevisionistische Märchenstunden mit einem ehemaligen Bundeswehrgeneral stand am Mittwoch 16.Februar 2005 auf dem Programm der nationalkonservativen Münchner Winterakademie.
60 Jahre nach der “Katastrophe”, die von den “gleichgeschalteten Medien Befreiung” genannt wird, soll Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof über “Die Entstehung des Zweiten Weltkrieges – Ein noch immer tabuisiertes Thema” sprechen, kündigt Regina Freifrau von Schrenck-Notzing den Referenten an. Schlagzeilen machte Schultze-Rhonhof Mitte der 90er Jahre, als er aus Protest gegen das Soldaten-sind-Mörder-Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Dienst schied. Seitdem tingelt er als Geschichtsrevisionist durch rechte Zirkel – von Burschenschaften bis zu den Ritterkreuzträgern der Waffen-SS um
für eine “deutsche Renaissance” zu kämpfen.
Fast 300 zu meist ältere Zuhörer drängen sich im übervollen Saal des Hotels Eden-Wolff am Münchner Hauptbahnhof. Mitglieder von
Revanchistenverbänden und kahlgeschorene Burschenschafter sind auch dabei. Auf der Anwesenheitsliste tragen sich viele Akademiker ein. Fast jeder legt einen Geldschein in den Spendenkorb.

taz 19.2.05 “Antisemiten sind nicht zivilisierbar”

NPD-Mann Cremer kommt für seine antisemitische Rede mit einer Bewährungstrafe davon. Rechtsextremismus-Forscher Alfred Schobert kann das nicht verstehen: Cremer könne jetzt im Landtagswahlkampf weiter hetzen
taz: NPD-Funktionär Claus Cremer muss nicht ins Gefängnis, sondern Sozialstunden leisten, entschied das Landgericht Bochum vor zwei Tagen. Wird ihn diese Strafe, wie die Richter hoffen, auf zivile Bahnen lenken?
Alfred Schobert: Das ist unwahrscheinlich. Der Mann kandidiert bei den Landtagswahlen für die NPD und ist ausgewiesener Antisemit. Was ist am Antisemitismus zivilisierbar? Und was muss man sagen, damit ein Gericht das Strafmaß für Volksverhetzung ausschöpft? Ich vermute, fünf Jahre bekommt man für das Remake einer geheimen Himmler-Rede vorm Brandenburger Tor, die das Ansehen Deutschlands international beschädigt.
Könnte das Gericht nicht so entschieden haben, weil Claus Cremer im Gefängnis ihn zum großen Märtyrer gemacht und die Nazi-Szene aufgeputscht hätte?
Ich kann nicht ins Hirn des Richters schauen. Aber die jüdischen Deutschen und Juden in Deutschland haben ein Recht auf Schutz. Durch dieses Urteil begünstigt, kann sich Cremer jetzt in der Nazi-Szene als Held feiern lassen und im Wahlkampf weiter hetzen

pressrelations.de: Landtagsabgeordneter Irmer als Redner bei NPD-Kaderschmiede – Wann zieht CDU-Vorsitzender Roland Koch endlich Konsequenzen?

Die in den letzten Tagen bekannt gewordenen Vortragsaktivitäten des CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer bei der Giessener Burschenschaft Dresdensia-Rugia haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag dazu veranlasst, den CDU-Vorsitzenden Roland Koch erneut aufzufordern, einen klaren Schnitt zu dem bekannten CDU-Rechtsaußen zu machen. Aus dem Mitgliederkreis dieser Burschenschaft rekrutieren sich maßgebliche Abgeordnete und Mitarbeiter der sächsischen NDP-Landtagsfraktion. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN belegt dies einmal mehr, dass die Grenzen Irmers zu rechtsextremem Gedankengut und Personen schon immer fließend gewesen seien.

‘Herr Irmer kann sicht nicht darauf herausreden, dass ihm nicht bekannt gewesen sei, vor wem er seinen Vortrag im Jahr 1996 gehalten hat. Bereits im Jahr 1992 war öffentlich über diese Burschenschaft wegen ihrer rechten Positionen diskutiert worden und 1995 hatte der heutige sächsische NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen W. Gansel für die Burschenschaft Dresdensia-Rugia zum 50. Jahrestag des Kriegsendes erklärt, dass ‘ die deutschen Werte von den Besatzern liquidiert worden seien’. Dieser NPDler war es jetzt auch, der im Dresdner Landtag vom ‘Bombenholocaust’ sprach,’ bezweifelt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Priska Hinz, dass Irmer verborgen gewesen sein könnte, vor wem er seinem Vortrag hielt.

pressrelations.de: Landtagsabgeordneter Irmer als Redner bei NPD-Kaderschmiede – Wann zieht CDU-Vorsitzender Roland Koch endlich Konsequenzen?

Die in den letzten Tagen bekannt gewordenen Vortragsaktivitäten des CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer bei der Giessener Burschenschaft Dresdensia-Rugia haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag dazu veranlasst, den CDU-Vorsitzenden Roland Koch erneut aufzufordern, einen klaren Schnitt zu dem bekannten CDU-Rechtsaußen zu machen. Aus dem Mitgliederkreis dieser Burschenschaft rekrutieren sich maßgebliche Abgeordnete und Mitarbeiter der sächsischen NDP-Landtagsfraktion. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN belegt dies einmal mehr, dass die Grenzen Irmers zu rechtsextremem Gedankengut und Personen schon immer fließend gewesen seien.

‘Herr Irmer kann sicht nicht darauf herausreden, dass ihm nicht bekannt gewesen sei, vor wem er seinen Vortrag im Jahr 1996 gehalten hat. Bereits im Jahr 1992 war öffentlich über diese Burschenschaft wegen ihrer rechten Positionen diskutiert worden und 1995 hatte der heutige sächsische NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen W. Gansel für die Burschenschaft Dresdensia-Rugia zum 50. Jahrestag des Kriegsendes erklärt, dass ‘ die deutschen Werte von den Besatzern liquidiert worden seien’. Dieser NPDler war es jetzt auch, der im Dresdner Landtag vom ‘Bombenholocaust’ sprach,’ bezweifelt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Priska Hinz, dass Irmer verborgen gewesen sein könnte, vor wem er seinem Vortrag hielt.

ND- Union mobbt linke Nazigegner

Bündnis für Demokratie streicht willfährig bisher gelobte Initiativen aus seiner Liste
Während im Bundestag mühsam um »verfassungskonforme« Beschränkungen für Nazi-Demos gestritten wird, macht die CDU/CSU-Fraktion gegen den Linksextremismus mobil.
Links oder rechts, radikal oder extrem – viel Mühe gibt sich die Union im Bundestag nicht, um lautere von unlauteren Motive linker Jugendgruppen zu unterscheiden. »In einem bisher nicht bekannten Umfang«, heißt es in einer Großen Anfrage mit kritischem Unterton, würde das von der Bundesregierung finanzierte und unterstützte Bündnis für Demokratie und Toleranz Initiativen und Projekte unterstützen, die »linksextremistisch beeinflusst, wenn nicht sogar verfassungsfeindlich« seien.
Gemeint ist etwa der in Hannover erscheinende SPD-eigene Informationsdienst »Blick nach rechts«. Der steht immerhin im Verfassungsschutzbericht des Bundes von 1998, weil die damaligen Herausgeber von den Schlapphüten auch mit der »Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten« in Verbindung gebracht wurden. Die wiederum, so der Verfassungsschutz seit Jahren, unter DKP-Einfluss stehe. Schirmherrin des Infodienstes ist die SPD-Staatssekretärin Ute Vogt. Die Grünen-Politiker Jürgen Trittin (Bundesumweltminister) und Annelie Buntenbach standen jahrelang im Impressum.

ND- Union mobbt linke Nazigegner

Bündnis für Demokratie streicht willfährig bisher gelobte Initiativen aus seiner Liste
Während im Bundestag mühsam um »verfassungskonforme« Beschränkungen für Nazi-Demos gestritten wird, macht die CDU/CSU-Fraktion gegen den Linksextremismus mobil.
Links oder rechts, radikal oder extrem – viel Mühe gibt sich die Union im Bundestag nicht, um lautere von unlauteren Motive linker Jugendgruppen zu unterscheiden. »In einem bisher nicht bekannten Umfang«, heißt es in einer Großen Anfrage mit kritischem Unterton, würde das von der Bundesregierung finanzierte und unterstützte Bündnis für Demokratie und Toleranz Initiativen und Projekte unterstützen, die »linksextremistisch beeinflusst, wenn nicht sogar verfassungsfeindlich« seien.
Gemeint ist etwa der in Hannover erscheinende SPD-eigene Informationsdienst »Blick nach rechts«. Der steht immerhin im Verfassungsschutzbericht des Bundes von 1998, weil die damaligen Herausgeber von den Schlapphüten auch mit der »Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten« in Verbindung gebracht wurden. Die wiederum, so der Verfassungsschutz seit Jahren, unter DKP-Einfluss stehe. Schirmherrin des Infodienstes ist die SPD-Staatssekretärin Ute Vogt. Die Grünen-Politiker Jürgen Trittin (Bundesumweltminister) und Annelie Buntenbach standen jahrelang im Impressum.

TLZ – Skins greifen Polizisten an

Die Polizei hat erneut ein Skindhead-Konzert auf einem Firmengelände in der Brauhausstraße aufgelöst. Im Gegensatz zum Polizeieinsatz vor drei Wochen an gleicher Stelle kam es diesmal zu Ausschreitungen. Die Polizeikräfte seien mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen worden. Die Ordnungshüter setzten Pfefferspray ein, um der Randalierer habhaft zu werden. Laut Polizei wurde niemand verletzt.
Samstagabend hatten sich wie vor drei Wochen Mitglieder der rechten Szene auf dem zum Großteil stillgelegten Areal des ehemaligen Betriebes “Bego”, Bekleidung Gotha, getroffen. Das hatte die Polizei beobachtet. Im Erdgeschoss eines Hintergebäudes feierten die Rechten eine Party mit lauter Musik. Da die Veranstaltung nicht angemeldet war und verbotene Lieder zu hören waren, schritt die Polizei ein. 55 Polzisten aus Gotha und Suhl waren an dem Einsatz beteiligt.
Die Skinheads hatten sich im Keller verbarrikadiert. Die Eingangstür war mit Möbeln zugestellt. Trotz mehrerer Aufforderungen von Seiten der Polizei wurde nicht geöffnet. So verschafften sich die Polizisten gewaltsam Zutritt. Einige der Anwesenden versuchten an der Rückfront durch ein Fenster, dessen Vergitterung aufgebrochen war, zu entkommen. Sie wurden von den Gesetzeshütern auf dem angrenzenden Feld abgefangen.
Insgesamt wurden 37 Fahrzeuge und 78 Personen überprüft. Das Gros stammt aus Thüringen, einige kamen aus Hessen und Sachsen. Laut Angaben des Polizeisprechers reisten die Konzertteilnehmer aus mehr als 17 Landkreisen an.

TLZ – Skins greifen Polizisten an

Die Polizei hat erneut ein Skindhead-Konzert auf einem Firmengelände in der Brauhausstraße aufgelöst. Im Gegensatz zum Polizeieinsatz vor drei Wochen an gleicher Stelle kam es diesmal zu Ausschreitungen. Die Polizeikräfte seien mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen worden. Die Ordnungshüter setzten Pfefferspray ein, um der Randalierer habhaft zu werden. Laut Polizei wurde niemand verletzt.
Samstagabend hatten sich wie vor drei Wochen Mitglieder der rechten Szene auf dem zum Großteil stillgelegten Areal des ehemaligen Betriebes “Bego”, Bekleidung Gotha, getroffen. Das hatte die Polizei beobachtet. Im Erdgeschoss eines Hintergebäudes feierten die Rechten eine Party mit lauter Musik. Da die Veranstaltung nicht angemeldet war und verbotene Lieder zu hören waren, schritt die Polizei ein. 55 Polzisten aus Gotha und Suhl waren an dem Einsatz beteiligt.
Die Skinheads hatten sich im Keller verbarrikadiert. Die Eingangstür war mit Möbeln zugestellt. Trotz mehrerer Aufforderungen von Seiten der Polizei wurde nicht geöffnet. So verschafften sich die Polizisten gewaltsam Zutritt. Einige der Anwesenden versuchten an der Rückfront durch ein Fenster, dessen Vergitterung aufgebrochen war, zu entkommen. Sie wurden von den Gesetzeshütern auf dem angrenzenden Feld abgefangen.
Insgesamt wurden 37 Fahrzeuge und 78 Personen überprüft. Das Gros stammt aus Thüringen, einige kamen aus Hessen und Sachsen. Laut Angaben des Polizeisprechers reisten die Konzertteilnehmer aus mehr als 17 Landkreisen an.

derStandard.at: Schweizer Skinheads randalierten in Vorarlberg

Zwei Personen wurden festgenommen, zahlreiche weitere angezeigt
Schreiend und “Sieg-Heil”-Rufe brüllend war Samstagnacht gegen 22.30 Uhr eine Gruppe von rund 20 Skinheads in Feldkirch unterwegs. Als Beamte der Stadtpolizei einen besonders eifrigen Randalierer anhalten wollten, ging der junge Mann mit Fußtritten gegen die Polizisten vor. Andere Skinheads kamen ihm zu Hilfe und traten ebenfalls mit Füßen auf die Beamten ein.