Gewalt

White Power USA: The Rise of Right-Wing Militias in America

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Since President Obama’s election, there’s been a surge in hate crimes, political murders and assassination threats in this country. Right-wing militias are on the rise in several states, and high rates of unemployment have further stoked anger against racial minorities and recent immigrants. Independent filmmakers Rick Rowley and Jacquie Soohen go inside the white nationalist movement to file an exclusive report.

via White Power USA: The Rise of Right-Wing Militias in America.

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Court hears government’s case to ban far-right Workers’ Party

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On the agenda of the Supreme Administrative Court on Monday is a much-discussed case that has been long in the making: a governmental proposal to dissolve the far-right Workers’ Party. Different governments have asserted that the party is a political wing of the neo-Nazi movement, however a previous attempt to ban the party outright in early 2009 was dismissed for lack of evidence. This time around the Ministry of the Interior is sparing no punches.

via Court hears government’s case to ban far-right Workers’ Party – Radio Prague.

siehe auch: Czech press survey – January 12. The far-right Workers´ Party (DS) should be condemned for its organising of threatening marches in housing estates where mostly Czech Romanies live but the party´s ban should be based on reasonable arguments, Daniel Kaiser writes in the daily Lidove noviny today. The Supreme Administrative Court (NSS) started dealing with the proposal to dissolve the Workers´ Party on Monday; Verbotsverfahren gegen rechtsextreme “Arbeiterpartei”. Regierung wirft DS Verbindungen zu Neonazis vor – Auflösung schon einmal gescheitert – Urteil am Donnerstag erwartet. Vor dem Obersten Verwaltungsgericht Tschechiens in Brünn (Brno) läuft erneut ein Verfahren über ein mögliches Verbot der rechtsextremen “Arbeiterpartei” (Delnicka strana/DS). Die Regierung fordert die Auflösung der nicht im Parlament vertretenen DS, weil sie in der Partei eine Gefahr für die Demokratie sieht. Die DS sei mit Neonazis der Organisation “Nationaler Widerstand” (Narodni odpor) verbunden, begründet das Kabinett seine Forderung.

holocaust

Woman who saved Anne Frank’s diary dead at 100

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The woman who saved Anne Frank’s diary from the Nazis, Miep Gies, died after a brief illness, her website announced. She was 100 years old. Gies was the last surviving and best known of the group who helped Frank and her family hide from the Nazis during World War II. She collected and hid the teenager’s diary after the Nazi secret police discovered their hiding place in an Amsterdam office building. Anne Frank died from disease at the Bergen-Belsen concentration camp, but her father Otto returned from Auschwitz and Gies gave him his daughter’s diary. The teenager’s memoir, first published in 1947, became one of the most renowned accounts of Jews hiding from Nazi persecution and has been translated into 70 languages. Born Hermine (Miep) Santruschitz in Vienna in 1909, she moved to the Netherlands at age 11, according to a biography published on her website: www.miepgies.nl.

via AFP: Woman who saved Anne Frank’s diary dead at 100: website.

siehe auch: Hüterin des Tagebuchs von Anne Frank. Vor gut einem Jahr, anlässlich ihres 100. Geburtstages sagte Miep Gies: ,,Rückblickend kann ich sagen: Glück, das war der rote Faden in meinem Leben.” Es waren die letzten öffentlichen Worte von Miep Gies – und wohl wenigen Menschen ist eine solche Lebensbilanz von der Öffentlichkeit mehr gegönnt worden als jener Frau, die als Helferin von Anne Frank und Retterin von Franks Tagebuch weltberühmt wurde.

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Neuer Prozess nach Feuertod: Selbstmord sei eine „unbewiesene Grundannahme“

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Im Fall eines zunächst freigesprochenen Polizisten um den Feuertod des Asylbewerbers Oury Jalloh soll es auf Verlangen des Bundesgerichtshofes und einer Menschenrechtsorganisation erneut zum Prozess kommen. Der zunächst als Selbstmord angesehene Tod Jallohs wäre lediglich eine „unbewiesene Grundannahme“, so der Rechtsanwalt Rolf Gossner. Dagegensprechende Indizien müssten genauer geprüft werden. Nach der Anordnung eines neuen Prozesses zum Feuertod des Asylbewerbers Oury Jalloh im Dessauer Polizeigewahrsam fordert eine Menschenrechtsorganisation neue Ermittlungen. Der Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, der Bremer Rechtsanwalt Rolf Gössner, sagte nach einer Vorabmeldung des „Spiegels“, er tendiere zwar nicht zu der Mordtheorie von Angehörigen und Freunden Jallohs, „aber diesem Verdacht muss stärker als bisher nachgegangen werden“. Wegen „Lücken in der Beweisführung“ hatte der Bundesgerichtshof am Donnerstag den Freispruch des Landgerichts Dessau für einen Polizeibeamten aufgehoben und den Fall an das Landgericht Magdeburg verwiesen. Gössner sagte dem Nachrichtenmagazin zufolge, die „unbewiesene Grundannahme“ einer Selbsttötung habe bislang „die Option verbaut, auch andere Ursachen für das Entstehen des Feuers zu prüfen“. So seien verschiedene Indizien nicht hinreichend gewürdigt worden, die auf ein Verschulden Dritter hindeuten könnten, etwa der Nasenbruch und die Trommelfellverletzung Jallohs.

via Neuer Prozess nach Feuertod: Selbstmord sei eine „unbewiesene Grundannahme“ – Weitere Meldungen – FOCUS Online.

Internet

“Flame Wars sind so alt wie das Internet”

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Jessie Daniels ist Dozentin am Hunter College in New York und forscht über Rassismus im Internet. 2009 erschien ihr Buch »Cyber Racism«. Die Jungle World sprach mit ihr über diskriminierende Kommentare in Internet-Debatten, über Anonymität und die Chancen und Gefahren internetbasierter direkter Demokratie… Wenn es irgendeine Möglichkeit gibt, mit einem rassistischen, homophoben, antisemitischen, sexistischen oder sonstwie diskriminierenden Kommentar an ein Youtube-Video anzuknüpfen, wird man darunter genau solche Kommentare finden. Was ist das Problem – die Menschen oder das Internet? Eine Kombination aus beidem. Es gibt einfach viele Menschen, die solche Ansichten haben. Aber aufgrund eines gesellschaftlichen Wandels in den letzten 30 Jahren waren die Menschen angehalten, diese Ansichten in der öffentlichen Kommunikation zu verbergen. Das Internet erlaubt ihnen jetzt, all dies mitzuteilen. Die Anonymität und die Distanz, die das Internet erzeugt, macht es den Leuten einfach, Dinge zu äußern, die sie in Gesprächen mit anwesenden Menschen nie sagen würden. Also bringt das Internet den Hass und die Ressentiments ans Licht, die die meisten Leute in ihrem Offline-Leben verstecken? Genau. Das Konzept des Soziologen Erving Goffman ist da ganz hilfreich, er unterscheidet zwischen »Frontstage«- and »Backstage«-Verhalten« – »Frontstage« zeigen wir beste Manieren, und »Backstage« sagen wir, was wir wirklich denken. »Backstage« war früher für die meisten Menschen die Familie oder der Freundeskreis, heute ist es das Internet. Das »Backstage«-Verhalten wird damit öffentlich. Viele Leute merken das auch nicht und posten Dinge auf Facebook, die sie sonst nur unter guten Freunden sagen würden, weil sie einfach vergessen, wie viele Menschen sehen können, was sie da von sich geben.

via “Flame Wars sind so alt wie das Internet” « Israel & Judentum.