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„Brigade”-Anführer ins Gefängnis

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„Ja, ich war sowas wie ein Anführer der Gevelsberger Brigade, aber die existiert nicht mehr”, erklärte ein 23-jähriger Angeklagter vor dem Schwelmer Strafgericht und sagte, nach der politischen Einstellung gefragt: „Ich habe ein normales, deutsches, nationales Denken.” Die „Gevelsberger Brigade” sorgte für Schlagzeilen und für Besorgnis beim FSV Gevelsberg. Die personell zwar kleine, aber gewaltbereite Gruppe gab sich als „Fußball-Ultra-Fan-Club”, besuchte zunächst Spiele der 1. Mannschaft des FSV im Stefansbachtal, und tauchte dann sogar bei Jugendspielen auf. (…) Im November 2008 verfolgte er einen 19- und einen 22-Jährigen vom „Pub18” aus bis in den Hausflur zum Wohnhaus eines der beiden an der Rosendahler Straße. Sie hatten eine andere politische Auffassung. Nach Beschimpfungen mit Nazi-Parolen schlug und trat er auf die Opfer ein und verletzte sie erheblich. Er verabschiedete sich mit dem „Hitlergruß”. Er sei ziemlich „besoffen gewesen”, meinte der Angeklagte, den „Arm gehoben” habe er aber nicht.

via„Brigade”-Anführer ins Gefängnis – Gevelsberg – DerWesten.

holocaust

Spuren ins Dunkel

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Querfurter Verleger Jahns ist auf SS-Mann gestoßen, der im Warschauer Ghetto versuchte, Juden zu retten. Eigentlich war Joachim Jahns am Anfang nur beeindruckt gewesen. Beeindruckt von der Autobiografie der Lisl Urban, einer ganz normalen Frau, die ihr ganz normales Leben in zwei schmalen Bänden aufgeschrieben hatte. Ein Leben in den Verwerfungen der Zeitgeschichte: 1914 geboren im Riesengebirge, zur Lehrerin ausgebildet in Halle, die erste Liebe zu einem Nazi-Offizier aus Weißenfels, das gemeinsame Kind, die Stelle als Sekretärin bei einer Nazi-Dienststelle, der Zusammenbruch, der Neuanfang. Joachim Jahns hat nicht lange nachdenken müssen. Er hat das Buch veröffentlicht. Und plötzlich steckte er mitten in einem Kriminalfall. Erich Steidtmann, ehemals Lisl Urbans große Liebe, nebenbei aber auch Kompaniechef des berüchtigten Hamburger Polizei-Ersatzbataillons 101, wehrte sich gerichtlich dagegen, mit seiner Lebensgeschichte konfrontiert zu werden. Er habe im Ghetto bei der Aufstandsbekämpfung geholfen und hinter den Frontlinien Gefangene als “Zungen” geholt, gestand der Mann, der nach dem Krieg als unbescholtener Polizist in Merseburg arbeitete. Mitglied der SS aber sei er nie gewesen, auch habe er Lisl Urban nicht “auf einer Parkbank geküsst”, wie die in ihren Erinnerungen beschrieben hatte.

viaSpuren ins Dunkel – mz-web.de.

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Nazi-Aufmarsch in Dresden: “Braune Dumpfbacken”

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Am 13. Februar dürfen wieder Tausende Nazis in Dresden marschieren. Ein breites Bündnis hat zur Blockade der braunen Demo aufgerufen – und wurde deshalb von der Dresdener Staatsanwaltschaft drangsaliert. Gegen dieses Plakat, dass zur Blockade des Nazi-Aufmarschs in Dresden aufruft, versuchte die Staatsanwaltschaft Dresden vorzugehen Wenigstens haben die “Straftäter” ihren Spaß. Trotz Eiswind lächeln Freya-Maria Klinger und Rico Gebhardt in die Kameras, während ihre klammen Finger auf dem Altmarkt in Dresden Plakate kleben. Die Polizei beobachtet die Szene, hält sich aber zurück. Denn die Zettelkleber sind zwei Landtagsabgeordnete mit Immunität, die die sächsische Linke vorgeschickt hat. Vorsichtshalber. Man weiß ja nie in Dresden. (…) tatsächlich schien die Debatte um die Blockade den No-Nazi-Aktivisten erste Erfolge zu bringen: Aus Sorge vor Ausschreitungen zog die Stadt Dresden vergangene Woche die Marsch-Genehmigung für die Nazis zurück und erlaubte ihnen nur noch eine Kundgebung. Nun allerdings entschied das Verwaltungsgericht Dresden, dass die Neonazis doch wie geplant durch Dresden marschieren dürfen. Damit gaben die Richter einem Antrag der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes statt. Nach Ansicht der Verwaltungsrichter verstößt die Beschränkung gegen die Versammlungsfreiheit. Umso erstaunlicher, dass die Dresdner Staatsanwaltschaft jetzt öffentlich Mut gegen rechte Gewalt zeigt. So wird Sprecher Christian Avenarius nicht müde, in Interviews von “den braunen Dumpfbacken” zu reden, die ja eigentlich Ursache des ganzen Schlamassels seien. Als Privatmann werde er am 13. Februar selbstverständlich ebenfalls gegen sie demonstrieren und sich in die Menschenkette einreihen, mit der auch die Kirchen und CDU-Oberbürgermeisterin Helma Orosz die Dresdner Innenstadt “symbolisch vor dem Eindringen Rechtsextremer schützen” wollen

viaNazi-Aufmarsch in Dresden: “Braune Dumpfbacken” – Panorama | STERN.DE.

Rechtsextremismus

Zentralrat der Juden: Knobloch verzichtet auf weitere Amtszeit

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Noch-Zentralratspräsidentin Knobloch: Keine weitere Kandidatur im November. Charlotte Knobloch zieht einen Schlussstrich: Nach dem Ende ihrer Amtszeit als Vorsitzende des Zentralrats der Juden im November will sie nicht erneut kandidieren. Zuletzt hatte es immer wieder Kritik an ihrer Arbeit gegeben. Charlotte Knobloch wird nicht erneut für den Vorsitz des Zentralrats der Juden in Deutschland antreten. Das kündigte die 77-Jährige am Sonntag auf einer Direktoriumssitzung des Gremiums in Frankfurt am Main an. Das Direktorium und das Präsidium des Zentralrats sprachen Knobloch das volle und uneingeschränkte Vertrauen aus. “Mit Respekt und Anerkennung” hätten die beiden Gremien zur Kenntnis genommen, dass die Präsidentin bewusst einen Generationswechsel herbeiführen wolle, den sie aktiv unterstützen und begleiten werde, hieß es in einer Presseerklärung. Es herrsche Übereinstimmung, dass die Präsidentin ihr Amt bis zum Ende der Wahlperiode ausüben werde.

viaZentralrat der Juden: Knobloch verzichtet auf weitere Amtszeit – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik.

siehe auch: Knobloch tritt im November nicht mehr an. Zentralrats-Präsidentin Charlotte Knobloch hat in Frankfurt ihren Rückzug aus der Führung des Zentralrats der Juden in Deutschland angekündigt. Dem Direktorium und dem Präsidium teilte die 77-Jährige mit, sie werde nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren. Knoblochs Amtszeit geht damit regulär im November zu Ende. Die beiden Gremien des Zentralrats sprachen Knobloch das volle und uneingeschränkte Vertrauen aus. “Mit Respekt und Anerkennung” habe man zur Kenntnis genommen, dass die Präsidentin bewusst einen Generationswechsel herbeiführen wolle, den sie aktiv unterstützen und begleiten werde, hieß es in einer ersten Erklärung.

Internet

S.P.E.R. Campaign Television Spots Now on the Decade Website

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Two television spots from S.P.E.R., a campaign aimed at stopping discrimination against Roma in Romania, are now available in the Video section of the Decade of Roma Inclusion website at http://www.romadecade.org/video. The S.P.E.R. campaign—”Sper” is Romanian for “I hope”—was started by the National Agency for Roma in 2008 with support from the European Commission. More information about the campaign, in Romanian only, is available at http://www.sper.org.ro.

viaRoma_Daily_News : Message: S.P.E.R. Campaign Television Spots Now on the Decade Website.

Rechtsextremismus

Minority Politics within the Europe of Regions, Cluj, Romania – 17-20 June 2010

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The ECPR Standing Group on Federalism and Regionalism, together with the Sapientia Hungarian University of Transylvania and the Romanian Institute for Research on National Minorities (ISPMN), will organize an international conference entitled “Minority Politics within the Europe of Regions” on 17-20 June 2010. Within the European space, issues related to ethno-regionalism and the legal status of national and ethnic minorities are covered by several models, such as federalization, self-rule and autonomy. In the recent decade these models and their consequences influencing European architecture have been widely studied in all sorts of theoretical and empirical frameworks. After the expansion of the EU with the Central and Eastern European countries in 2004 and 2007, and with the coming integration of the Western Balkans and possibly other states from Eastern Europe, there has been a proliferation of multi-ethnic regions and national and ethnic minority cases within or in the close vicinity of the Union. Researchers and speakers from a broad spectrum of scientific disciplines, including social and political sciences, history, linguistics, law, economy and area studies will be invited to present empirical and theoretical studies on the minority issue in the European space. The organizers will especially welcome studies on ethno-regionalist politics, as well as on institutional arrangements and policies concerning national and ethnic minorities in the new Member States and the Eastern parts of Europe.

viaRoma_Daily_News : Message: Minority Politics within the Europe of Regions, Cluj, Romania – 17-20 June 2010.

Gewalt

Shut down this Facebook hate site!

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The anti racist group “Love Music HateRacism” as called for the shutting down of an anti-Romanian hate site on facebook. LMHR issued the following statement: Today we were alerted to a facebook group–”I Hate Romanian Gypsies”– that targets what the creator Aaron Prestley calls ”Romanian Gypsies”. Lets have a look at what Aaron Prestley has to say on her group… ”No I do not need my windscreen washed with fairy liquid and urine, served in a greasy 7UP bottle. No, I’m not giving you my parking meter money. No, pinching your baby so it crys will not make me give you money. No I don’t approve of ending a days begging by jumping into an S Class Mercedes. I have been advised to change the name of this group to “I Hate Gypsies” to remove any raciest connotations. The Romanian part of the title, tho descriptive is not fair as their home/nest is in Bulgaria. This is not anything to do with impoverished nations trying to survive, or people begging to feed their family. Anyone who actually did any reading on gypsies would know THIS IS OGRANISED CRIME. Not racial slurs.” Not only is her spelling terrible,but her ignorance is astounding as she tries to say that Romanian people ”Nest” in Bulgaria.

viaRomea.cz – Shut down this Facebook hate site! – News.