Musik

Rechts: Abermals Konzert von Kategorie C in der Region?

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Wird abermals die rechtslastige Musikgruppe „Kategorie C“ (KC) in der Region Aachen auftreten? Zumindest laut der in Hooligan- und rechtsextremen Kreise kursierenden Gerüchte könnte dies sein – und zwar am Samstag in einer Woche. Am 9. Januar feiern Fans von Alemannia Aachen und von Roda JC Kerkrade eine seit zwanzig Jahren bestehende Fan-Freundschaft. Auf einer der Feiern, die die „Alemannia Supporters“ gemeinsam mit Kerkrader Fans organisieren, soll den Gerüchten zufolge ebenso die Hooligan-Band KC, gelegentlich auch „Hungrige Wölfe“ genannt, auftreten. Die umstrittene Band, deren Konzerte zuletzt mehrfach in Deutschland verboten und abgesagt worden waren und die trotz gegenteiliger Aussagen weiterhin im Ruch der rechten Szene steht, hatte am 12. Dezember im Gästebuch auf ihrer Homepage auf die Frage eines Nutzers, ob sie „bald mal in Aachen und Umgebung (wieder in Holland)“ spielen würden, mit „ja“ geantwortet. Offiziell beworben wird auf der Homepage der Band derzeit indes kein Konzert in der Region. Laut der Gerüchte und Einschätzungen von Beobachtern zufolge, liegt es deswegen nahe, dass das Konzert in Kerkrade stattfinden wird.

via Rechts: Abermals Konzert von Kategorie C in der Region? « Klarmanns_Welt.

Kameradschaft

NS-Blackmetal-Konzert im „Gleis 3″ / Annaberg-Buchholz

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Eine innige Freundschaft dürfte Björn Eichhorn und Stev Lippold mit der NS-Blackmetal-Band „Leichenzug“ verbinden: In einem kurzen Zeitraum von nur einem halben Jahr soll die Band am 09. Jänner bereits zum dritten Mal bei einer von ihnen durchgeführten Veranstaltung auftreten. Im August 2009 spielten „Leichenzug“ und die ebenfalls neonazistische Band „Magog“ im von Eichhorn und Lippold betriebenen Metal-Club „Gleis 3“ in Annaberg-Buchholz, im Oktober trat die Gruppe bei dem von Eichhorn organisierten „Fireblade Force Festival“ in Lichtenstein (Sachsen) auf. Am 09. Jänner soll nun wieder ein Auftritt im „Gleis 3“ erfolgen. „Leichenzug“ ist nicht die einzige Neonazi-Band, die von den beiden Veranstaltern gefördert wird: Neben „Magog“, die nun ebenfalls bereits zum zweiten Mal im „Gleis 3“ spielen sollen, traten in den letzten Monaten u.a. auch die Gruppen „Sekhmet“, „Permafrost“, „Ahnenzorn“ und „Eugenik“ für Lippold/ Eichhorn auf.

via NS-Blackmetal-Konzert im „Gleis 3″ / Annaberg-Buchholz « fight fascism.

Gewalt

Rechtes Kinder-Camp vom “Sturmvogel” in MV

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Erneut hat in mecklenburg-Vorpommern ein rechtsextremes Lager für Kinder stattgefunden. Ungestört konnte der völkisch-bündische „Sturmvogel“ ein Neujahrs-Camp in Neuhof veranstalten. Zum wiederholten Mal hat in Mecklenburg-Vorpommern ein einwöchiges Camp einer rechtsextremen Gruppierung ungestört stattfinden können. Vom 27. Dezember bis zum 01. Januar nahmen in der Jugend- und Freizeitstätte Recknitzberg bis zu 40 Kinder und Betreuer an der Veranstaltung des „Sturmvogels“ teil, einer rechtsextremen Gruppierung, die sich der ideologischen Erziehung von Kindern verschrieben hat. Weithin sichtbar wehte die „Sturmvogel“-Fahne über das Camp, zu dem sich in Uniformen gehüllte Kinder und minderjährige Jugendliche aus ganz Norddeutschland, viele aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg, in Neuhof (Gemeinde Grammow, Landkreis Bad Doberan) eingefunden hatten. (…) Wie auch die mittlerweile verbotene „Heimattreue Deutsche Jugend“ mit ihren intensiven Überschneidungen zur Neonazi-Szene und zur NPD stammt der „Sturmvogel“ aus der Anfang der 1990er Jahre gleichfalls verbotenen „Wiking-Jugend“. Die verschiedensten Gruppierungen dienen der in sich geschlossenen rechten Szene als Ort, um ihre Kinder mit Gleichgesinnten zusammenzubringen und ihnen frühzeitig ein rassistisches, nationalistisches und anti-demokratisches Weltbild zu vermitteln. Mit Wanderungen, Sportaktivitäten und Kraftmärschen nehmen die Camps zuweilen den Charakter von Wehrsportlagern an. Um der Beobachtung durch die Öffentlichkeit und Verfassungsschutzbehörden zu entgehen, ist der „Sturmvogel“ streng klandestin organisiert und lässt Veranstaltungshinweise und Publikationen nur Mitgliedern zukommen. Aus diesen geht hervor, dass er sich eng an die Blut-und-Boden-Tradition von Bünden der Vorkriegszeit anlehnt, die eine Rückkehr zu vermeintlichen „germanischen“ Traditionen predigten und die ideelle und personelle Basis des Nationalsozialismus bildeten. Seit der Gründung des „Sturmvogels“ aus der „Wiking-Jugend“ heraus gab es vielfältige Verbindungen zur NPD und anderen rechtsextremen Organisationen.

via de.indymedia.org | Rechtes Kinder-Camp vom “Sturmvogel” in MV.

Dienste

Büro des Sekretariats für Menschenrechte überfallen

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Unbekannte stahlen Dokumente über Verbrechen während Diktatur. In Argentinien haben Unbekannte ein Büro des nationalen Menschenrechtssekretariats überfallen und die Mitarbeiter bedroht. Angaben der Provinzregierung in Buenos Aires vom Freitag zufolge stürmten die Männer in der Nacht auf den Silvestertag ein regionales Büro in La Plata, rund 60 Kilometer südöstlich von Buenos Aires und drohten dem Bürochef damit, ihn umzubringen. Den Angaben zufolge stahlen die Einbrecher Dokumente über kriminelle Verwicklungen ehemaliger Militärs zu Zeiten der Diktatur. “Das ist ein einschüchterndes und mafiöses Verhalten”, sagte der Gouverneur von Buenos Aires, Daniel Scioli. Die Kriminellen hätten gezielt Dokumente über diejenigen entwendet, die wegen Menschenrechtsverletzungen während der Militärdiktatur 1976 bis 1983 mit einer Verfolgung durch die Justiz rechnen müssten. Seit kurzem muss sich in Argentinien auch der als “Todesengel” berüchtigte ehemalige Offizier Alfredo Astíz vor Gericht verantworten.

via Büro des Sekretariats für Menschenrechte überfallen – Argentinien – derStandard.at › International.

Gewalt

Stereotyp und Bedrohung: Wie sich die Mehrheitsgesellschaft ihre “Zigeuner” erschaffen hat

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Vaterlandslose Gesellen. Stereotyp und Bedrohung: Wie sich die Mehrheitsgesellschaft ihre “Zigeuner” erschaffen hat Der Antiziganismus-Forscher Markus End erläutert im Gespräch mit dem Pester Lloyd aktuelle Gründe und historische Hintergründe des Hasses auf Roma und wie sich die Mehrheitsgesellschaft “ihre Zigeuner” selbst gebastelt hat. Roma-feindliche Einstellungen sind zwar kein ungarisches, sondern ein europäisches Problem.Doch in Ungarn sind Stereotype und Chauvinismus besonders deutlich, sozusagen lehrbuchhaft, erkennbar. (…) Es ist ein bisschen stiller geworden um die Roma-feindlichen Zustände in Ungarn, seit die spektakulären Morde mit der Festnahme der Verdächtigen anscheinend ein Ende genommen haben. Vorurteile und Hass gegen Roma bleiben jedoch an der Tagesordnung. In einer Umfrage durch die EU 2008 halten 90 % der ungarischen Roma ihre Diskriminierung in Ungarn für weit verbreitet und im europäischen Vergleich für am Ausgeprägtesten. Die Roma-feindlichen Einstellungen sind jedoch kein ungarisches, sondern ein europäisches Problem, denn sie gehören zur gesamteuropäischen Geschichte und Gegenwart. Um dieses so weitläufige Phänomen angemessen zu beschreiben, spricht die soziologische Forschung daher seit neuestem von „Antiziganismus“. Über die Ursachen dieses Antiziganismus besteht noch längst keine Einigkeit. Markus End jedenfalls, der sich derzeit als Doktorand am Zentrum für Antisemitismusforschung (TU Berlin) mit dem Thema beschäftigt und den Sammelband “Antiziganistische Zustände” mitherausgegeben hat, sieht diese in den Grundstrukturen der europäischen Tradition selbst begründet: Nationalismus und Arbeitsethos.

via Stereotyp und Bedrohung: Wie sich die Mehrheitsgesellschaft ihre “Zigeuner” erschaffen hat.

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Project for Roma integration still under preparation

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The projects of integration of Romanies from excluded localities in the majority society, prepared by a specialised agency of the Czech government, is still in the stage of preparations but the agency expects a progress next year when it says the towns concerned may gain EU subsidies worth hundreds of millions of crowns. This year the budget of the government Agency for Social Integration in Romany Localities was 13.5 million crowns. Next year the agency wants to help the selected towns with excluded Romany communities gain up to 750 million crowns from EU funds. Out of the sum, 550 million can be used by the town halls to build social services infrastructure, including asylum homes, children’s clubs and facilities for field workers.

via Project for Roma integration still under preparation | Prague Monitor.

Gewalt

No suspects in attack against Malmö mosque

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As of New Year’s Eve evening, police had no suspects for an attack against a mosque in Malmö earlier in the day when shots had been fired through the window of the building. Nobody was seriously injured during the incident. The imam was taken to hospital to treat minor cuts from glass splinters, but he was not struck by a bullet. He was allowed to leave the hospital after his cuts were bandaged.

via No suspects in attack against Malmö mosque – The Local.