Rechtsextremismus

Dänemark: Rassistische Töne nach Anschlag auf Karikaturisten

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Nach dem vereitelten Mordanschlag auf den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard schlagen rechtextreme Kreise des Landes wieder verstärkt rassistische Töne an. Allen voran die Dansk Folkeparti, die seit 2001 die Mitte-Rechts-Regierung in Kopenhagen duldet. Der 74-jährige Westergaard war am Neujahrstag in seinem Haus von einem 28 Jahre alten und mit Messer und Beil bewaffneten Somalier überfallen worden, konnte sich aber in einem extra eingerichteten Schutzraum in Sicherheit bringen. Er gehörte vor fünf Jahren zu den Zeichnern der umstrittenen Mohammed-Karikaturen, die zu massiven Protesten in der muslimischen Welt geführt hatten.

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Frankreich: Haftstrafen im Elsass für deutschen und französischen Neonazi

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Die Nachrichtenagentur AFP berichtet am 08.01.2010 über die Verurteilung von zwei Neonazis, die im Herbst vergangenen Jahres mit Hitler-T-Shirts (Aufdruck: Nur Hitler“) auf einem Dorffest im Elsass aufgelaufen waren. In der Meldung heißt es unter anderem: Ein 26 Jahre alter Neonazi aus Deutschland und ein französischer Gesinnungsgenosse sind im Elsass in Abwesenheit zu vier Monaten Haft verurteilt worden. (…) Die beiden Neonazis gehörten zu einer Gruppe von rund einem Dutzend Männern, die Anfang Oktober in angetrunkenem Zustand ein Volksfest in dem Dorf Attenschwiller im Südelsass störten

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Italien: Verletzte bei Hetzjagd auf Flüchtlinge in Rosarno

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Wie die Nachrichtenagentur AFP am 08.01.2010 unter Berufung auf die italienische Agentur Ansa berichtet, ist es in Rosarno am Freitagabend zu massiven Angriffen von Bewohnern auf die protestierenden Flüchtlinge gekommen: Rund hundert mit Knüppeln und Eisenstangen bewaffnete Einwohner von Rosarno bauten demnach Barrikaden in der Nähe eines Lokals, wo viele Einwanderer einkehren. Einige Einwohner hatten Kanister mit Benzin dabei, andere besetzten das Rathaus. (…) Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Polizei meldete, wurden zwei mit Schrotflinten angeschossene Einwanderer leicht verletzt in ein Krankenhaus in Polistena gebracht. Zwei weitere wurden durch Schläge mit Eisenstangen schwer verletzt. Laut Ansa fuhren Einwohner der Stadt außerdem fünf Afrikaner absichtlich mit ihren Autos ang. Bei der Hetzjagd seien neun Afrikaner verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Insgesamt sind nach Angaben der Stadtverwaltung bisher 37 Menschen verletzt worden, 19 Einwanderer und 18 Polizisten.

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siehe auch: Italien: Auseinandersetzungen zwischen Polizei und illegalisierten Flüchtlingen in Rosarno. In der kalabrischen Kleinstadt Rosarno ist es seit Donnerstag mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Arbeitsmigranten ohne Papiere gekommen. In der Online-Ausgabe vom 08.01.2010 der Tageszeitung Die Presse berichtet Korrespondentin Kordula Dörfler unter anderem:     Etwa 2000 „Clandestini“, „Heimliche“, wie die Italiener sagen, leben allein in Rosarno, einer Kleinstadt in Kalabrien, 70 Kilometer nördlich von Reggio Calabria. Von den rund 15.000 Bewohnern werden sie allenfalls geduldet, doch man braucht die Senegalesen und Kongolesen, Marokkaner und Ägypter, die jedes Jahr im Herbst kommen. In dem fruchtbaren Schwemmland an der Küste gedeihen Obst und Gemüse, und ohne die billigen Arbeitskräfte aus Afrika würde die Ernte verrotten.     In der Nacht auf Freitag explodierte der Funke, nicht zum ersten Mal. Rund 200 Afrikaner zogen durch Rosarno, zündeten Autos an und lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Mindestens 20 Menschen wurden verletzt. Zuvor war wahrscheinlich von einem fahrenden Auto aus auf einige der Wanderarbeiter geschossen worden, die auf dem Weg nach Hause waren.

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Bei Reservistenkameradschaft aktiv trotz tiefbrauner Verstrickung

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Die Frankfurter Rundschau wies in einem Artikel auf mehrere Fälle hin bei denen sich Neonazis oder zumindest Männer mit einer solchen Vergangenheit weitgehend ungestört in Reservistenkreisen bewegen. Wolfram M. – M. ist Chef der Reservisten-Kameradschaft in Großropperhausen, einem Ortsteil von Frielendorf im Schwalm-Eder-Kreis. Der heute 52-Jährige war von 1983 bis 1991 Vize-Vorsitzender der neonazistischen „Hilfsgemeinschaft für nationale Gefangene“ (HNG). Im Jahr 1980 hatte er selbst mit einem 20-köpfigen Schlägertrupp aus dem Umfeld der militanten „Volkssozialistischen Bewegung Deutschland“ in einer Frankfurter Fußgängerzone Passanten angegriffen. (…) Der Postbeamte V. wurde im August 2007 von der Kameradschaft Frielendorf für seine 20-jährige Mitgliedschaft im Reservistenverband geehrt. Rainer V. ist aber nicht nur bei Reservisten, sondern auch in der extremen Rechten aktiv. Laut „Frankfurter Rundschau“ führte ihn seine „Karriere am rechten Rand, von NPD über „Republikaner“ und das rechtsextreme „Bürgerbündnis Pro Schwalm-Eder“ bis zur Splitterpartei „Ab jetzt … Bündnis für Deutschland“, für die der 57-Jährige bei der Landtagswahl 2008 antrat.“

via Bei Reservistenkameradschaft aktiv trotz tiefbrauner Verstrickung « braunzonebw.

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Czech court awards two women compensation for illegal sterilizations

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Two women who are no longer able to bear children as a result of operations performed on them without their permission have been awarded hundreds of thousands of Czech crowns by the High Court in Prague. David Záhumenský, chair of the League of Human Rights, which is representing the patients, announced the news in a press release to Romea.cz today. Some activists say dozens of women, most of them Roma, have been sterilized without their consent in the Czech Republic, but precise statistics on the phenomenon have not been gathered. Záhumenský said the court has awarded CZK 200 000 to a woman from North Bohemia. A previous decision by the regional court awarded her only one-fourth that amount. Another woman was awarded CZK 150 000 in compensation for the removal of her ovaries without her consent. The High Court doubled the amount awarded by the lower court.

via Romea.cz – Czech court awards two women compensation for illegal sterilizations – News.

Gewalt

SuperStar performer Ben Cristovao beaten up by racists

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SuperStar performer Ben Cristovao (22) was beaten up by racists as he was going to visit his friend Martin Chodúr. He has had to have several stitches to his lip. The case was reported today by the daily Blesk. “It was classic, when they saw me, they yelled ‘that’s the nigger from SuperStar´ and attacked, so I defended myself,” Cristovao said of the attack.

via Romea.cz – SuperStar performer Ben Cristovao beaten up by racists – News.

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Czech soldier discharged over SS symbols may return to Afghanistan

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Jan Čermák, the former commander of a rapid reaction brigade platoon who was discharged from the Czech Army for wearing Nazi SS symbols on his helmet during his service in Afghanistan, has allegedly gained lucrative private employment there. Yesterday’s Mladá fronta Dnes (MfD) reports that Čermák will return to Afghanistan and his salary will greatly exceed his pay in his position as lieutenant. One of Čermák’s friends has told MfD that Čermák has allegedly signed a very advantageous contract with a Western security agency. However, Čermák issued a statement to the paper through his attorney, Ondřej Moravec that he is not planning to go to Afghanistan. František Punner, the Trutnov-based detective who is investigating Čermák on suspicion of promoting a movement aimed at suppressing human rights and freedoms, was surprised by the report of Čermák’s supposed return to Afghanistan. “In the event that he were to be charged, I cannot imagine being able to deliver that information to him somewhere in the mountains of Afghanistan. That would probably be very difficult,” he said. Should Čermák leave for Afghanistan, Punner is considering investigating him as a fugitive from justice.

via Romea.cz – Czech soldier discharged over SS symbols may return to Afghanistan – News.