Kameradschaft

Kritik an den „Herren“ in Dresden

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NPD-Bundesvorstandsmitglied Thorsten Heise zieht über die parteiinterne Opposition her − gemeint ist insbesondere die sächsische NPD-Landtagsfraktion. Nach Jürgen Riegers Tod war es stiller geworden um die parteiinternen Konflikte, die die NPD seit einem Jahr erschütterten. Thorsten Heise, Vorstandsmitglied vom offen bekennenden neonationalsozialistischen Flügel, sorgt jetzt aber dafür, dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Über eine Rückkehr des sächsischen Fraktionsvorsitzenden Holger Apfel in die Parteispitze war spekuliert worden, als Flügelmann Rieger gestorben war. Von Parteichef Udo Voigt waren im November ungewohnt selbstkritische Töne zu vernehmen – verbunden mit der Ankündigung, eine „Strategiekommission“ über eine neue Verpackung der NPD-Politik nachdenken zu lassen. Die vor einem Jahr ungebremst auseinanderdriftenden Parteiflügel wieder auf Versöhnungskurs? Heise stört nun eventuell sich anbahnende Wiederannäherungen. Bisher war er nicht durch lautstarke Äußerungen im parteiinternen Konflikt aufgefallen. So etwas überließ er Rieger, dem bereits im Frühjahr aus dem Amt geschiedenen Ex-Bundesgeschäftsführer Eckart Bräuniger oder Thomas Wulff. Jetzt hält Heise, verurteilt wegen schwerer Körperverletzung, Landfriedensbruch, Nötigung und Volksverhetzung und wie Wulff einer der Vertreter der vormals „parteifreien“ Neonazis, die 2004 zur Partei gestoßen waren, es offenbar für angebracht, doch öffentlich Stellung zu beziehen. In einem Interview mit dem extrem rechten Internetportal „Netzinformationsdienst“ (NID) zieht er über die parteiinterne Opposition her, wie es Rieger und Bräuniger nicht kräftiger hätten machen können.

via Kritik an den „Herren“ in Dresden | Bnr.de – Blick nach Rechts.

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Gardeleger weisen Nazi-Ideologie zurück

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400 Polizisten der Bereitschaftspolizei und der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord unter Leitung von Polizeidirektor Günter Romanowsky haben gestern dafür Sorge getragen, dass es bei einer Demonstration der rechtsextremen ” Freien Kräfte der Altmark ” am Nachmittag in Gardelegen ( Altmarkkreis Salzwedel ) nicht zu Zwischenfällen kam. 150 Rechtsextremisten, unter anderem aus der Altmark, aus Magdeburg und Halle sowie Wolfsburg und Lüneburg in Niedersachsen, folgten einem Aufruf der Altmark-NPD und demonstrierten unter dem Motto ” Demokratie gleich Volkstod “.

via Volksstimme.de.

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UPDATE: Hacker knacken Thor Steinar-Kundendatenbank

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UPDATE: Soeben wurde von Hackern auch noch die Webseite der bei Neonazis angesagten Marke “Thor Steinar” geknackt. Die Datenbank wurde komplett ins Netz gestellt. Aus den Daten gehen auch die Jahresumsätze des Onlineshops hervor: 2006: 459.546 Euro – 2007: 1.807.215 Euro – 2008: 1.265.397 Euro. Während des jährlichen Kongresses des Chaos Computer Clubs, werden jedes Mal verschiedenste Webseite gehackt. Besonders beliebt für virtuelle Attacken sind Webseiten von Neonazis. Im vergangenen Jahr traf es die NPD. Vor wenigen Tagen wurde jetzt eine Neonazi-Flirtseite gekapert und die Daten der User veröffentlicht.

via Störungsmelder » UPDATE: Hacker knacken Thor Steinar-Kundendatenbank.

siehe auch: Thor Steinar Hack. we proudly announce that we hacked the customer database of thor steinar. but why? this brand sales clothes, shoes and stuff. the founders are uwe meusel and axel kopelke from koenigs wusterhausen near berlin. both people are german neo-nazis and so there clothes are lean to styles which is popular by neo-nazi subculture; Der Osten ist Thor

anm. dokmz: downloadadressen bei indymedia 😉

Internet

“Ein eiskalter Punsch”: BZÖ-Homepage wurde gehackt

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Ein Affe in Nazi-Pose beklagt den “eiskalten Punsch” der Scheuch-Brüder, BZÖ-Chef Bucher will die Wähler “weiter hinters Licht führen”. Hacker haben die Homepage des BZÖ geknackt und sich dort ausgetobt. So kündigt Parteichef Josef Bucher an, die Wähler weiterhin hinters Licht führen zu wollen, das Bundes-BZÖ spricht sich gegen die Vierteilung Jörg Haiders aus und ein Video der Bündnis-Pressekonferenz wird auf YouPorn angekündigt – dazwischen Affen in Nazi-Pose, zweisprachige Ortstafeln und Seitenhiebe auf Generalsekretär Stefan Petzner (“Ich bin ein Solariumpolitiker und kein Quatschpolitiker”). Der Nazi-Affe prangte übrigens bereits im März einmal auf der BZÖ-Seite.

via “Ein eiskalter Punsch”: BZÖ-Homepage wurde gehackt « DiePresse.com.

Internet

26C3: Flirtbörse der rechten Szene gehackt

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Ausschnitt aus der gehackten Flirt-Website Vergrößern Hacker aus dem Umfeld des 26. Chaos Communication Congress (26C3) in Berlin haben sich Zugang zur kompletten Datenbank hinter der Partnersuchseite “MA Flirt” verschafft und diese samt Nutzerdaten und Profilbildern ins Netz gestellt. Das Portal war in der Nacht mit mehreren Bildern eines Affen “verziert”, der die Hand wie zum Hitlergruss hebt und eine Armbinde mit Hakenkreuz trägt. Beobachtern zufolge handelt es sich bei der derzeit nicht erreichbaren Seite um eine “Nazi-Partnerbörse”. Sie ist mit Schlagworten verknüpft wie “Deutsch”, “Kameradschaft”, “Kraftschlag”, “Liebe”, “Nationalist”, “NPD”, “Odin”, “Sex”, “Skinhead”, “Sturmwehr” oder “Walkryre”. In der Datenbank sind knapp tausend Profile mit teils mehreren Fotos der Partnersuchenden verzeichnet. Zu den verwendete Pseudonymen gehören Begriffe wie “Wikinger71”, “Sturmgewitter”, “Landser27”, “NordischeMaid”, “NSbunnyMV” oder “SSteffan” Dazu kommen untereinander getauschte Bilder, die etwa einen jungen SS-Angehörigen mit der Unterschrift “Arier … nicht nur sauber ­ sondern rein!” zeigen oder einen Bill-Kaulitz-Verschnitt mit dem Text “Billy Boy ­ Darum ist Verhütung wichtig!” unterlegen. Auch das linke Nachrichtenportal Indymedia hat von dem Hack bereits Wind bekommen und Profilnamen aus der MA-Flirt-Datenbank nebst vollständigen E-Mail-Adressen und Ortsangaben auf der eigenen Webseite online gestellt.

via c’t – 29.12.09 – 26C3: Flirtbörse der rechten Szene gehackt.

siehe auch: Rechte Flirtbörse und NPD-Webseiten gehackt. Nutzerdaten von Hackern zum Download veröffentlicht. 26C3 Hacker haben anlässlich des 26C3 einige Flirtbörsen gehackt und die Nutzerdaten ins Netz gestellt. Betroffen ist auch die deutsche Website MA Flirt, die der rechten Szene zugeordnet wird und deren Datenbank interessante Nutzernamen bereithält; 26C3: ma-flirt.de – Naziportal Daten gehackt. Vor kurzem sind die Nutzerdaten des Flirtportal MA-FLIRT während des 26. Chaos Communication Congress gehackt und im Internet veröffentlicht worden. Profile, die Interessen wie “frontalfraft kameradschaft kraftschlag national nationalist nazional npd odin skinhead sleipnir solo spaß sturmwehr thor vater walkyre windeck” und ähnliches zeigen.

anm. dokmz: downloadadressen bei indymedia 😉

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Der Feind steht links

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Seit Wochen läuft eine künstlich angeheizte Kampagne gegen »linke Gewalt«. Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hetzte gegen Autonome als »rotlackierte Faschisten« . Er berief sich auf eine Aussage des früheren SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher, um – so Körting – darzulegen, daß sich ein Teil der linksextremen Szene in ihrer »menschenverachtenden Gewalt« nicht von den Neonazis unterscheide. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) verfügte einen »Paradigmenwechsel« und gab Anweisung, sich verstärkt um die »linksextremistische Szene« zu kümmern. Die Springer-Presse spricht vom »Netzwerk des Terrors« und nennt Organisationen wie die Antifaschistische Linke Berlin. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, daß statt faschistischer Kameradschaften antifaschistische Gruppierungen verboten werden. Die Diffamierung von Linken geht einher mit der Forderung nach weiteren Gesetzesverschärfungen. Die Kampagne zeigt Wirkung. In der Online-Ausgabe der Welt wurde am 27. Dezember die Frage gestellt: »Welche Form der Gewalt macht Ihnen am meisten Angst?« 64 Prozent der Leser nannten »linksextreme Gewalt«, nur zwölf Prozent sahen die Gefahr rechts. Das stellt die Tatsachen auf den Kopf. Neonazis sind in Deutschland verantwortlich für über 140 Tote in den vergangenen 20 Jahren. Körtings Vergleich ist zudem eine Verharmlosung des historischen Faschismus. Spekulationen in der Springer-Presse über das Entstehen einer neuen RAF folgen der kruden Logik, das Werfen von Farbeiern führe automatisch zu Mord.

via 30.12.2009: Der Feind steht links (Tageszeitung junge Welt).

Gewalt

Workers’ Party promoters terrorizing Roma family

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The family of Ilona Vajdíková of Mikulov is being constantly terrorized by local promoters of the Workers’ Party. The attacks began this September and have yet to let up. Mayor of Mikulov Rostislav Koštial says Ilona Vajdíková‘s family has caused no problems to anyone. Ms Vajdíková has the bad luck to live across from the Zanzibar restaurant, where local Workers’ Party promoters hold their regular meetings. On 19 September, they threw a beer glass at her window and broke it while shouting racist insults such as, “You black whore, to the gas with you!” The main assailant was Josef Kordiovský, who yelled, “Look what I’m gonna do to these Gypsies” while throwing the glass. He was later heard bragging at the U Fajka restaurant that he had “broken the Gypsies’ window”. The racists returned to the Zanzibar after the incident.

via Romano Vodi – Workers’ Party promoters terrorizing Roma family – News.